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Rein statistisch betrachtet besteht die Notwendigkeit einer Reifenreparatur pro Autofahrer im Schnitt alle 10 Jahre. Die Ursachen können vielseitig sein, etwa wenn Sie eine Bordsteinkante zu schnell nehmen oder die Reifen zu alt sind. Kommt es zu einer Panne, stellt sich die Frage, was tun? Informieren Sie sich jetzt, was beim Reifen Flicken erlaubt ist und wann das Reparieren nicht empfehlenswert oder sogar gefährlich ist.
Ob tatsächlich die Notwendigkeit einer Reparatur der Reifen besteht, hängt maßgeblich davon ab, welche Ursache für den Platten verantwortlich ist. Nachfolgen präsentieren wir Ihnen eine Liste mit möglichen Gründen:
In einigen Fällen, wie etwa bei defekten Ventilen oder bei zu niedrigem Luftdruck ist kein Flicken notwendig, die Ursachen lassen sich anderweitig beheben. Bei alten Reifen ist dagegen ein kompletter Austausch empfehlenswert.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Sie vor jeder Fahrt um Ihr Auto herumlaufen und jedes einzelne Rad zumindest optisch auf einen defekten Reifen prüfen. Die gute Nachricht lautet, dass die europäische Gesetzgebung Hersteller seit dem Jahr 2014 dazu verpflichtet, Reifendruck-Kontrollsysteme in jedem Auto zu installieren. Bei einem von der Norm abweichenden Luftdruck macht sich die entsprechende Kontrollleuchte in Ihrem Cockpit bemerkbar.
Bei älteren Fahrzeugen sowie bei Oldtimern führt kein Weg daran vorbei, zur nächsten Tankstelle zu fahren und den Luftdruck im Bedarfsfall manuell zu prüfen und im Anschluss relativ zeitnah zu einer Fachwerkstatt zu fahren.
Dass Sie unliebsame Bekanntschaft mit einem Nagel, einer Schraube oder vergleichbar spitzen Gegenständen machen, ist eher unwahrscheinlich - dennoch passiert es. Entdecken Sie einen Nagel in der Lauffläche, dann ist folgende Vorgehensweise empfehlenswert:
Eine fachgerechte Reparatur bietet Ihnen ein höheres Maß an Sicherheit, da verschiedene Verfahren zur Verfügung stehen, für die allerdings spezielle Technik benötigt wird. Das durch einen Nagel entstandene Loch wird etwa mit einem Gummipfropfen abgedichtet und durch das Vulkanisieren fest mit dem Rad verbunden.
Die Sachlage bei dem Thema Reifenreparatur ist verzwickt: Es gibt einige gesetzliche Regelungen, die allerdings darauf ausgerichtet sind, Ihnen bei der Fahrt mit Ihrem Pkw oder anderen Fahrzeugen ein hohes Maß an Sicherheit zu bieten. Ist beispielsweise ein Loch in der Lauffläche durch einen Nagel entstanden, dürfen Sie dieses flicken, wenn der Durchmesser kleiner als 5 mm ist.
Vorsicht ist bei Hochgeschwindigkeitsreifen ab ca. 240 km/h geboten, da das Risiko mit bei hohem Tempo sukzessive steigt. Beschäftigen Sie sich sicherheitshalber mit neuen Reifen, auch wenn diese Option im Verhältnis kostspieliger ist.
In den meisten Fällen ist eine Reifenreparatur möglich. Allerdings gibt es auch Ereignisse, nach denen das Flicken keinen Sinn macht oder abhängig von der Schwere des Reifenschadens gar nicht mehr möglich ist. Dazu gehören folgende:
Grundsätzlich ist eine fachmännische Reparatur empfehlenswert. Mit dem notwendigen Equipment und ausreichend Erfahrung können Sie aber auch selbst Hand bei der Reifenreparatur anlegen. Bevor Sie mit dem Reparieren beginnen, müssen Sie oftmals den betroffenen Reifen von der Felge nehmen.
Ähnlich wie bei einem Pkw-Reifen dürfen Sie auch bei Ihrem Motorrad selbst Hand anlegen und eine Reparatur durchführen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und der Schaden nicht irreparabel ist. Hier gilt ebenso wie beim Auto, dass das Flicken nur als Behelfsmaßnahme und nicht als komplette Reparatur betrachtet wird.
Sets für die Reparatur defekter Pneus haben durchaus ihre Daseinsberechtigung, zumal in den meisten Fahrzeugen kein Reserverad mehr vorhanden ist. Mit den Sets dichten Sie durch einen eingefahrenen Nagel oder sonstige Gegenstände entstandene Löcher provisorisch ab. Somit ist der Einsatzbereich relativ begrenzt - genau wie die Laufleistung, um die nächstliegende Werkstatt anzufahren. Die frei im Handel erhältlichen Kits sind kein Ersatz für eine fachmännisch durchgeführte Reparatur. Kurz gesagt: Sie können einen geflickten Reifen nur kurzzeitig fahren. Eine Anleitung finden Sie hier:
Wichtiger Hinweis: Sobald Sie eine provisorische Reifenreparatur mit einem Pannenspray und vergleichbaren Dichtmitteln durchgeführt haben, wird der Autohändler die eigentliche Reifenreparatur mit großer Wahrscheinlichkeit verweigern. Eine Ausnahme bilden Sprays, bei denen ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass eine anschließende Reifen-Reparatur möglich sei.
Die Sachlage bei dem Thema Reifenreparatur hinsichtlich der Kosten hängt von der Art des Schadens ab. Bei einem einfachen Loch müssen Sie je nach Aufwand mit ca. 25 bis 50 Euro rechnen. Bei höheren Aufwendungen lohnt sich der Vergleich, ob eine Neuanschaffung nicht vorteilhafter ist.
Liegt keine Möglichkeit mehr vor, eine Reparatur durchzuführen, dann finden Sie bei uns Autoreifen aller bekannten Hersteller. Mithilfe des leicht verständlichen Reifenkonfigurators gestaltet sich die Suche denkbar einfach. Unser Angebot umfasst Reifen für die verschiedensten Fahrzeugtypen ebenso wie hochwertige Fahrradreifen.
Nutzen Sie unsere leicht verständliche Reifensuchfunktion, um perfekt passende neue Reifen für Ihr Auto zu finden:
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