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Reifenverschleiß vs. lange Laufleistung: Was Sie wissen müssen

Inhaltsverzeichnis

Die Abnutzung Ihrer Autoreifen ist ein normaler Vorgang - durch den sogenannten Rollwiderstand kommt es zum Abrieb an den Reifen. Er wirkt sich negativ auf die Profiltiefe aus und begrenzt die Laufleistung der Reifen zeitlich. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, wie sie diese durch aktives Handeln erhöhen können.

Wir erklären Ihnen hier, wie ein erhöhter Verschleiß entsteht und wann ein Reifenwechsel zwingend notwendig ist.

Reifenprofil

Was ist Reifenverschleiß?

Reifen sind den verschiedensten Einflüssen ausgesetzt. Dazu zählt die Art des Untergrunds und die unterschiedlichen Witterungsverhältnisse während der einzelnen Jahreszeiten (was vor allem auf zutrifft).

Mit jedem gefahrenen Kilometer kommt es zu einem Gummiabrieb in Form von Mikropartikeln, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Auf Dauer gesehen, macht sich der Verschleiß am Profil bemerkbar. Abgefahrene Reifen machen sich auch auf das Fahrverhalten des Fahrzeugs bemerkbar.

Reifenverschleiß

Wie entsteht Reifenverschleiß?

Neben der normalen Abnutzung der Reifen kommen weitere Ursachen mit ins Spiel, die den Prozess beschleunigen können:

Wie sich zeigt, haben Sie es selbst in der Hand, die Laufleistung Ihrer Reifen zu erhöhen, was sich auch im Geldbeutel bemerkbar macht.

Der Normalverschleiß Ihrer Autoreifen

Achten Sie im persönlichen Rahmen auf eine angemessene Fahrweise mit Ihrem Auto, ist schon viel gewonnen. Ist das Fahrzeug technisch auf Vordermann, dann ist das ein weiterer Punkt, der mit zu einem gleichmäßigen Verschleiß Ihrer Reifen beiträgt. Sie erkennen dies optisch am Profil sowie an der Profiltiefe auf der Lauffläche, die direkt in Berührung mit der Fahrbahn kommt.

Das Ergebnis ist eine erhöhte Laufleistung ihres Reifens. Hinzu kommt, dass Ihnen der Fahrspaß ebenso wie die Sicherheit erhalten bleibt.

Sonderfälle in Sachen Reifenverschleiß

Nachfolgend werden einige Punkte erläutert, um die Abnutzung Ihrer Reifen besser zu interpretieren und entsprechend darauf zu reagieren.

Was den Sturz anbetrifft, haben praktisch alle Reifen am normalen Pkw einen leicht negativen Winkel, da er die Fahreigenschaften in Kurven verbessert. Etwas komplizierter wird die Sache bei einer Einzelradaufhängung. Jeder einzelne Reifen kann hier einen eigenen Radsturz haben.

Welche Auswirkungen hat eine falsche Spureinstellung auf den Reifenverschleiß?

Von einer fehlerhaften Einstellung der Spur ist die Rede, wenn die linken und rechten Reifen vorne oder hinten in einem Ungleichgewicht sind. Es wird abhängig von der Stärke der Fehleinstellung zu folgenden Komplikationen kommen:

Hegen Sie so einen Verdacht, sollten Sie die Spureinstellung in einer Werkstatt Ihres Vertrauens prüfen und notfalls korrigieren lassen. Die geschätzten Kosten liegen in diesem Fall bei ca. 150 €. Im Gegenzug erhöht sich die Laufleistung Ihrer Reifen, weshalb Sie eine längere Zeit genutzt werden können.

Der Verschleiß abhängig vom Reifendruck

Bei einem optimalen Reifendruck entsteht ein gleichmäßiger und normaler Reifenverschleiß, was Sie direkt am Profil über die gesamte Lauffläche Ihrer Autoreifen sowie an den Reifenschultern erkennen können. Es ergeben sich zwei Szenarien:

Die Angabe des Fülldrucks erfolgt entweder in Bar oder in Psi (Poundforce per Square Inch). Die Umrechnung führen Sie wie folgt durch:

Achten Sie auch auf den Druck im Reifen bei Volllast, wenn beispielsweise eine längere Urlaubsfahrt ansteht. Sie müssen den Druck entsprechend erhöhen, um die Reifen nicht unnötig zu belasten.

Reifenkontrollsysteme und Verschleißanzeiger am Reifen

Seit November 2014 müssen alle Fahrzeuge innerhalb der EU mit einem Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgestattet sein. Je nach Fahrzeughersteller kommen unterschiedliche Systeme zum Einsatz. Entscheidend ist, dass Sie ein Warnsignal erhalten, sobald der Druck im Reifen nicht mehr den Vorgaben entspricht, sodass Sie unmittelbar gegensteuern können.

Eine weitere Hilfestellung geben Ihnen Verschleißanzeiger, die sich direkt auf den Reifen befinden. Anhand herstellerbedingter Kennzeichnungen und Markierungen erkennen Sie, wie es um die aktuelle Profiltiefe an jedem einzelnen Reifen steht. Sie werden auch als Abriebindikatoren bezeichnet.

Wann müssen Reifen gewechselt werden?

Übergreifend ist gesetzlich geregelt, wann ein Reifenwechsel zwingend notwendig ist. Unabhängig von der Reifenart muss das Profil eine Mindesttiefe von 1,6 mm haben. Der ADAC, die AUTO ZEITUNG sowie weitere Fachjournale geben eine andere Empfehlung, wann Reifen abhängig von der Profiltiefe gewechselt werden sollten:

Um das Reifenprofil besonders für Winterreifen und Allwetterreifen relativ zuverlässig zu messen, reicht eine Ein-Euro-Münze. Der goldglänzende Rand des Geldstücks umfasst exakt 4 mm. Hierbei hängt der Reifenverschleiß naturgemäß mit der Anzahl der gefahrenen Kilometer zusammen.

Profiltiefe messen

Sind Sie mit der Laufleistung Ihrer Bereifung an die Grenze gekommen und unterschreiten die vorgeschriebenen 1,6 mm, kann es zu empfindlichen Geldbußen kommen. Die Bandbreite reicht von aktuell 60 Euro bis 120 Euro, was davon abhängt, ob Sie in einen Unfall verwickelt worden sind. In jedem Fall müssen Sie mit 1 Punkt in Flensburg rechnen.

Das Alter der Reifen

Das Alter der Bereifung bringen Sie mithilfe der DOT-Nummer in Erfahrung. Sie befindet sich auf der Reifenflanke neben allen weiteren Informationen zu den Reifendimensionen. Unabhängig von den gefahrenen Kilometern hängt die Lebensdauer von der Zeit ab. Die DOT-Nummer setzt sich aus 4 Zahlen zusammen:

Grundsätzlich geben Hersteller eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren an. Unabhängig vom noch vorhandenen Reifenprofil wird jedoch ein Wechsel bereits nach 6 Jahren empfohlen. Die Ursache liegt darin, dass die Gummimischungen einer permanenten Belastung durch unterschiedliche Witterungsverhältnisse und den Rollwiderstand während der Fahrt ausgesetzt werden. Das Material wird brüchig und die Gefahr einer Rissbildung erhöht sich, was Ihre persönliche Sicherheit beeinträchtigt. Eine Tatsache, die sich auch auf Fahrzeugreifen mit höchster Laufleistung bezieht.

Wichtiger Hinweis: Im Gegensatz zum Reifenverschleiß und die Mindestprofiltiefe gibt es keine bindenden Vorschriften hinsichtlich der Lebensdauer der Bereifung an Ihrem Fahrzeug. Folgende Vorgaben sind von Bedeutung:

  • Als Neureifen dürfen alle Modelle bezeichnet werden, deren Herstellung maximal drei Jahre zurück liegt.
  • Liegt das Herstellungsdatum laut DOT-Nummer zwischen drei und fünf Jahren zurück, dürfen die Reifen als neu bezeichnet werden.

Dies Angaben sind gültig, wenn die Reifen sach- und fachgerecht gelagert worden sind. Trifft dies nicht zu, kann es zu vorzeitigen Alterungsprozessen auch bei einer Nichtnutzung kommen.

Zeit, neue Reifen zu bestellen

Sie erhalten bei uns Reifen in nahezu allen Dimensionen für unterschiedlichste Fahrzeugtypen, sobald sie an der Grenze ihrer Laufleistung angelangt sind oder das Reifenprofil nicht mehr Ihren Vorstellungen entspricht. Dies trifft auch auf Motorradreifen sowie Runderneuerte Reifen, Wohnmobilreifen, LKW- und LLKW-Reifen oder spezielle Oldtimerreifen mit hoher Laufleistung zu.

Nutzen Sie unsere leicht verständliche Suchfunktion, um die passende Bereifung für Ihr Auto zu finden. Die Lieferung erfolgt ab zwei Reifen versandkostenfrei - und wie immer zu Topkonditionen hinsichtlich der Preise. Testen Sie uns!

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