18/01/2011

Studierende erleben Mobilität und Karriere der Zukunft an der Technischen Universität Darmstadt
Hannover/Darmstadt, 17. Januar 2011. Unter dem Motto „Your future begins here!“ veranstalten die Continental AG, Hannover, und die Technische Universität [TU] Darmstadt am 20. Januar 2011 einen gemeinsamen Zukunftstag für Studierende aller Fachrichtungen. Hier haben angehende Akademiker die Möglichkeit, sich aus erster Hand über die Zukunft der Automobilindustrie, die verschiedenen Kooperationen mit der TU Darmstadt und zukünftige Karrierechancen zu informieren. Neben einer wirtschaftlich-akademischen Vorlesung zum Thema „Automobile Zukunft gemeinsam gestalten“, ist der Höhepunkt des Events ein gemeinsamer Vortrag von Continental-Vorstandschef Dr. Elmar Degenhart und dem Präsidenten der TU Darmstadt, Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, über Herausforderungen für zukünftige Manager. Außerdem werden Continental und die TU Darmstadt in Fortsetzung ihrer im Jahre 2002 gestarteten interdisziplinären Forschungskooperation zum unfallvermeidenden Auto unter dem Namen PRORETA den Fortsetzungsvertrag für die 3. Staffel unterzeichnen, die gemeinsame Forschungsarbeiten zur Fahrerassistenz in anspruchvollen Stadtverkehrsszenarien zum Inhalt hat.
Für Degenhart ist der Kontakt zu den Nachwuchskräften von zentraler Bedeutung. „Wir suchen ständig den Kontakt zu Studierenden. Zum einen wollen wir die nächsten Generationen frühzeitig kennen lernen. Zum andern möchten wir sie auf die vielfältigen Möglichkeiten und Chancen bei einem der weltweit führenden Zulieferer der Automobilindustrie aufmerksam machen und uns ihnen als eine Top-Adresse für einen Berufseinstieg im Bereich Automotive präsentieren“, so der Vorstandsvorsitzende.
Zwischen den Vorträgen haben die Studierenden die Möglichkeit, sich an Infoständen im Foyer Karolinenplatz 5 über Continental und die Kooperationen mit der TU Darmstadt zu informieren. Neben einem Karrierestand mit Exponaten aus dem Haus Continental werden hier auch die Autos der Zukunft ausgestellt – teilweise mit Innovationen, die erst in ein paar Jahren serienmäßig in Autos zu finden sein werden.
Abgerundet wird die Veranstaltung mit einem sogenannten „Get2gether“, bei dem sich die Studierenden mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Continental aus Frankfurt und Hannover austauschen können. Dabei ist auch für eine umfassende Karriereberatung gesorgt: Experten aus dem Personalbereich beantworten Fragen und geben Tipps für einen guten Karrierestart. „Wir setzen dabei unseren ständigen Dialog mit Studierenden der TU Darmstadt, einer der Topadressen in Deutschland für Talente, fort. Wir freuen uns auf spannende Gespräche, aus denen wir oft Anregungen für unsere Arbeit mitnehmen“, sagte Rainer Hetzer, Personalleiter der Division Chassis & Safety bei Continental.
Im Bereich der interdisziplinären Ausbildung kooperiert Continental bereits seit vielen Jahren mit der TU Darmstadt. Als neuestes Projekt bietet der internationale Automobilzulieferer und Industriepartner zusammen mit den Top-Universitäten TU Darmstadt und der Tongji University in Shanghai beispielsweise ein durch Stipendien gestütztes, kombiniertes Master-Studium an. „Das Promotion Program für Master-Studenten verschafft mir einen guten Kontakt zu einem interessanten Arbeitgeber und ermöglicht mir heute schon damit die Bildung von Netzwerken“, erklärt Student Joachim Herold. „Der Austausch mit der Tongji University und damit das Kennenlernen einer neuen Kultur und Sprache sowie das anschließende Praktikum und damit die Zusammenarbeit in internationalen Teams spielen eine große Rolle.“ 2011 werden auch erstmals chinesische Studierende der Tongji University ein Continental-Stipendium zur Unterstützung ihres Auslandsaufenthaltes in Deutschland erhalten.
Null Unfälle: Gemeinsam den Stadtverkehr sicherer machen
Auch im Bereich der Forschung und Entwicklung verbindet die Continental, besonders die Division Chassis & Safety, eine langjährige Partnerschaft mit der TU Darmstadt. Dr. Peter E. Rieth, Leiter Systems & Technology der Division Chassis & Safety bei Continental, verdeutlichte die Intention des internationalen Automobilzulieferers:
„Wir sehen es als unternehmerische Aufgabe, die Kooperation von universitärer Wissenschaft und Industrie stärker zu fördern und Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst früh an industrierelevante Entwicklungsaufgabenstellungen heranzuführen. Dazu möchten wir unseren aktiven Beitrag leisten. Er hilft uns, unser Sicherheitssystem ContiGuard® weiter voranzubringen und die Vision eines Straßenverkehrs ohne Unfälle, Tote und Schwerverletzte ein Stück mehr Wirklichkeit werden zu lassen.“
Das erste gemeinsame Forschungsprojekt mit dem Fachgebiet Fahrzeugtechnik begann schon in den 80er Jahren. „Projekte wie PRORETA sind uns wichtig. Sie ermöglichen unseren Studierenden eine spannende Forschungsarbeit mit enger Anbindung an Industrieunternehmen“, betonte Professor Hermann Winner, Leiter des Fachgebiets Fahrzeugtechnik an der TU Darmstadt und Projektleiter für PRORETA 3. Er führt das Projekt gemeinsam mit Professor Ulrich Konigorski, Leiter des Fachgebiets Regelungstechnik und Mechatronik, Professor Jürgen Adamy, Leiter des Fachgebiets Regelungstheorie und Robotik sowie Professor Ralph Bruder, Leiter des Instituts für Arbeitswissenschaft durch.
Quelle: Continental