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Ende November fand der Kick-off-Event für die „Stop the Crash“-Kampagne in der ASEAN-Region statt

22/12/16


Mehr als 1.000 Besucher nutzten die Gelegenheit in Sepang,Malaysia, um an den Demonstrationen von ESC, AEB, Motorrad-ABS und Reifenluftdruck teilzunehmen.


Die „Stop the Crash“-Kampagne von Global NCAP zusammen mit den Automobilzulieferern Continental, Autoliv, Bosch, Denso und ZF/TRW sowie weiteren Partnern wie ADAC, Thatcham Research und Consumer International ist nun auch in Asien gestartet. Auf dem Formel 1-Kurs von Sepang in Malaysia wurden am 29. und 30. November 2016 die Unfallvermeidungstechnologien ESC, AEB und Motorrad-ABS sowie die große Bedeutung des korrekten Reifenfülldrucks demonstriert. Das Angebot wurde von den über 1.000 Gästen aus Politik, regionalen Medien, Universitäten und technischen Schulen sehr gut angenommen, das enorme Sicherheitspotenzial der Technologien hat nachhaltige Eindrücke hinterlassen. Nicht zuletzt die recht spektakulären Fahrten ohne ESC und mit einem Minderluftdruck von minus 1 bar auf der Hinterachse gegenüber der Herstellerempfehlung blieben den Teilnehmern besonders lebhaft in Erinnerung.


Der malaysische Transport-Minister Dato’ Sri Liow Tiong Lai nutzte die Veranstaltung, um ein neues Gesetz vorzustellen, das 2018 in Kraft treten wird und ESC für alle Pkw-Neufahrzeuge zur Pflichtausstattung macht. Dadurch sollen Tausende Verkehrsteilnehmer vor Unfällen mit schwerwiegenden Folgen bewahrt werden. Malaysia folgt damit einigen Ländern mit gesetzlichen Regelungen, um die Verkehrssicherheit mit Technologien massiv zu erhöhen, die in anderen Regionen der Welt bereits seit vielen Jahren als Standardausstattung verfügbar ist. Brasilien hatte ESC erst 2015 mit Wirkung ab 2020 zur verpflichtenden Fahrzeugausstattung erklärt. In den USA und der EU ist dagegen bereits ESC seit einigen Jahren verpflichtend vorgeschrieben und Experten halten ESC global betrachtet für die wichtigste aktive Unfallvermeidungstechnologie seit dem Anschnallgurt. In Anbetracht der immer noch erschreckend hohen Zahl von 1,2 Millionen Verkehrstoten pro Jahr weltweit stehen allerdings neben ESC auch zahlreiche weitere Technologien bereit, um dabei zu helfen, diese Zahl trotz weiter zunehmendem Verkehrsaufkommen kontinuierlich weiter zu reduzieren. Dazu zählen beispielsweise Reifendruckkontrollsysteme (RDKS), Notbremsassistenten (AEB) und Toter-Winkel-Erkennung (BSD). In Ergänzung zu ESC, AEB und Motorrad-ABS wurde in Sepang auch der Nutzen von Blind Spot Detection Systemen (BSD) präsentiert. Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit durch die globale „Stop the Crash“-Kampagne geht weiter. Bis Ende 2018 werden noch mindestens vier weitere „Stop the Crash“-Events durchgeführt – voraussichtlich in China, Indien, Thailand und Mexico.


(Quelle: Continental)



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