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WRC: PIRELLI BRINGT NEUE KHA- UND KSA-REIFEN ZUM WM-LAUF NACH AUSTRALIEN

09/09/15

Sechs Fahrer vertrauen bei der kommenden WRC Rallye Australien (10.- 13. September) auf die bewährte Reifentechnologie von Pirelli. Nach den Asphalt-Läufen bei der Rallye Deutschland greifen die Teams in Australien vornehmlich auf Schotter an. Die Rallye wird an der australischen Ostküste in New South Wales ausge-tragen. Auf den Wertungsprüfungen wechseln schnelle, flüssig zu durchfahrende Schot-terstraßen und enge, kurvige Passagen einander ab. Oft führt die Route durch Regionen mit dichter Vegetation und rauen Fahrbahnoberflächen. Dabei rücken Performance und Haltbarkeit der Reifen in den Mittelpunkt, insbesondere am Samstag, wenn die 50,8 km lange Nambucca gleich zweimal zu bewältigen ist, eine der längsten und schwierigsten Wertungsprüfungen der Saison. Insgesamt müssen die Crews 17 Etappen rund um den Austragungsort Coffs Harbour bewältigen und dabei 311,36 Kilometer zurücklegen.
Mit zwei Reifentypen rüstet Pirelli seine Crews aus: Der KHA Reinforced mit neuer harter Mischung wird bei warmen und trockenen Bedingungen eingesetzt. Fallen die Temperatu-ren, oder ist die Fahrbahn feucht, kommt der KSA Reinforced mit weicher Mischung zum Einsatz. Die Weiterentwicklung der Reifen ist aufgrund der sogenannten Joker-Regelungen der FIA zugelassen. Sie gestattet es Reifenherstellern, während der Saison eine begrenzte Zahl von Innovationen einzuführen.
Die Fahrer auf Pirelli in Australien
In der WRC1 wird Pirelli von Lorenzo Bertelli in seinem FWRT Ford Fiesta RS WRC vertreten, in der Support-Klasse WRC 2 ringen Yazeed Al-Rajhi, Yuriy Protasov und Abdula-ziz Al-Kuwari in ihren Fiesta RRC auf Rallye-Reifen des Konzerns um Punkte. Auch Gian-luca Linari (Subaru Impreza WRX) und Lokalmatador Nathan Quinn (Mitsubishi Lancer Evolution IX) setzen in dieser Klasse auf Reifen von Pirelli. Robert Kubica geht Down-Under nicht an den Start, er legt den Fokus auf die bevorstehenden Asphalt-Rallyes.
Die Fahrer und ihre Startnummern:
37 Lorenzo Bertelli/Lorenzo Granai (Ford Fiesta RS WRC)
31 Yazeed Al-Rajhi/Michael Orr (Ford Fiesta RRC)
38 Yuriy Protasov/Pavlo Cherepin (Ford Fiesta RRC)
40 Abdulaziz Al-Kuwari/Marshall Clarke (Ford Fiesta RRC)
43 Gianluca Linari/Nicola Arena (Subaru Impreza WRX)
44 Nathan Quinn/David Calder (Mitsubishi Lancer Evolution IX)
Die Reifen und die Regeln:
Die Crew Lorenzo Bertelli und Lorenzo Granai kann während der Rallye Australien maxi-mal 24 Reifen einsetzen. Das Portfolio, aus dem sie wählen können, besteht aus 24 KHA Reinforced in der Dimension 205/65R15 und 16 KSA Reinforced in der Größe 205/65R15. In der WRC2 besteht das Portfolio für jede der fünf Crews von Pirelli aus 22 KHA Rein-forced in den Abmessungen 205/65R15 und 16 KSA Reiinforced in 205/65R15.
Dazu Terenzio Testoni, Produkt-Manager Pirelli:
„Die Schotter-Pisten in Australien sind eine ziemliche Herausforderung, insbesondere für nicht-heimische Fahrer ist es hier alles andere als einfach. Umso wichtiger ist es, die Crews mit Reifen auszustatten, die viel Grip liefern und den Fahrern dadurch Selbstvertrauen geben. Wir erwarten wieder sehr warme Witterungsbedingungen und weil zudem einige Etappen sehr lang sind, wird die Haltbarkeit der Reifen ebenso wichtig sein wie ihre Performance. Daher nominierten wir die harte Mischung als Prime-Reifen. In Australien werden wir unsere neuen KHA- und KSA-Reifen präsentieren. Bei der Weiterentwicklung legten wir die Schwerpunkte insbesondere auf die Robustheit und die Leistungsstabilität. In der WRC2 hingegen streben wir wieder ein Top-Resultat an, denn in dieser Kategorie waren wir im bisherigen Saisonverlauf sehr erfolgreich."
(Quelle: Pirelli)
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