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Der Reifenmarkt wird derzeit überschwemmt von Angeboten aus China. Die angepriesenen Produkte kosten oftmals nur halb so viel wie die Produkte renommierter Marken. Das hat aber natürlich auch seine Gründe.
Tests beweisen, fährt man auf nasser Fahrbahn mit den Reifen aus dem Reich der Mitte über einen mittellangen Zeitraum mit hoher Geschwindigkeit, so versagen die meisten der Billigreifen. So schaffen es die Reifen aus China durchschnittlich nur wenige Minuten mit höheren Geschwindigkeiten zu fahren. Nach knapp achteinhalb Minuten platzt auf dem Prüfstand die Seitenwand in einer Länge von mehreren Zentimetern auf. Nicht auszumalen, was bei der Fahrt auf einer Autobahn hätte passieren können. Insbesondere die Sicherheitsreserven fehlen den Modellen aus Fernost.
Obwohl die Chinesen technisch eigentlich sehr weit fortgeschritten sind, liegt die mangelnde Qualität der Reifen in der Technologie in Asien begründet. Spürbar schlechteres Lenkverhalten und dröhnende Geräusche im Innenraum in etwa, liegen zweifellos in der mangelnden Qualifikation der Entwicklung begründet. Auf nassen Straßen ist das Fahren mit den chinesischen Billigreifen gar lebensgefährlich. Insbesondere der Bremsweg bei Nässe ist bei den chinesischen Modellen eklatant länger als bei Vergleichsmodellen. So braucht zum Beispiel der Pirelli P6 bei einer Nassbremsung von 100 km/h rund 44,5 Meter, die Modelle aus China hingegen deutlich über 50 Meter.
Quelle: Becker.at
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