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Eigens für die Rallye-Weltmeisterschaft hat Reifenhersteller “Michelin“ drei neue Reifen entwickelt. Insbesondere bei Rallye-Reifen sei die Entwicklung eine komplexe Angelegenheit, erklärt Technik-Direktor Nicolas Goubert. Besonders die unterschiedlichen Bedingungen des Terrains seien so eine spezielle Herausforderung. Bereits vor einigen Wochen führten die Franzosen den Michelin Pilot Sport bei ihren Partnerteams ein. Rechtzeitig vor dem Rennen in Deutschland plant „Michelin“ dann die Einführung des Pilot Sport FW. Der letzte im Bunde ist dann der neue Asphaltreifen LTX Force, welcher im Oktober in Frankreich präsentiert wird.
Speziell für die Fahrten im Regen konzipierte „Michelin“ den Pilot Sport FW. FW steht hierbei für „Full Wet“. Durch ein extra tiefes Profil mit ausgeprägten Drainagerillen ist der Reifen für den Einsatz bei sehr starken Niederschlägen entwickelt. Auf trockener Straße zu fahren, wäre für den Reifen extrem schädlich, denn die extrem weiche Laufflächenmischung würde sich auf harten, trockenen Strecken zu schnell abbauen.
Jeder einzelne Pneu geht nach Gebrauch zurück an die Spezialisten von „Michelin“. Hier wird jede noch so kleine Stelle untersucht und analysiert. Besonders für den Rallyesport ist es wichtig, dass Unregelmäßigkeiten immer sofort behoben werden. Bevor ein Reifen aber überhaupt auf die Straße darf, ist eine gründliche Planung und Zielsetzung von Nöten. Bei „Michelin“ testen eigene Fahrer die neuen Reifen nach der Freigabe auf Herz und Nieren. Technik-Direktor Nicolas Goubert sagte dazu passend und entgegen der eigentlichen Erwartungen: „Der Weg vom ersten Test auf der Straße bis zum Wettbewerbsdebüt ist der langwierigste Prozess.“
Quelle: Autobild.de
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