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POSITIVE RESONANZ DER FAHRER AUF DIE REIFEN-RANGE 2015

05/02/15

Paul Hembery, Motorsport-Direktor Pirelli: “Die vier Testtage in Jerez verliefen unkompliziert. Die acht Teams fuhren diesmal deutlich mehr Runden als beim Trainingsstart im Vorjahr. Das verdeutlicht die phänomenale Entwicklungsgeschwindigkeit der Hybrid-Technologie. Wir sahen in Jerez Testfahren bei unterschiedlichen Wetterbedingungen auf einer sehr rauen Piste. Dabei stießen wir mit unseren Reifen auf keine Probleme und erhielten von den Fahrern durchweg positives Feedback. Dennoch werden die anstehenden Tests in Barcelona für uns aussagekräftiger sein, sofern dort die Witterungsbedingungen günstig bleiben. Der von uns entwickelte Formel 1-Winterreifen – ein spezieller Teststreifen mit `Winter-Mischung`, die bei kühlen Temperaturen sehr schnell ihre erforderliche Betriebstemperatur erreicht – kam bei den Fahrern gut an und wurde von ihnen intensiv genutzt. In Jerez wurde die enorme Geschwindigkeit deutlich, mit der die Teams die neuen Autos seit 2014 weiterentwickelten. Wir erwarten weitere Verbesserungen, bevor im März in Melbourne die Saison 2015 startet.”
Zahl der in Jerez verfügbaren Reifensätze: 284.
 Supersofte Mischung: 5.
 Softe Mischung: 37.
 Medium: 120.
 Harte Mischung: 57.
 Intermediates: 40.
 Regenreifen: 25.
Zahl der von den Teams genutzten Reifensätze: 155.
 Supersofte Mischung: 0.
 Softe Mischung: 21.
 Medium: 83.
 Harte Mischung: 29.
 Intermediates: 16.
 Regenreifen: 6.
Auch die von Pirelli entwickelten speziellen Prototyp-Testreifen mit harter Winter-Mischung (16 Sätze) wurden in Jerez eingesetzt. Für die drei vorsaisonalen Sessions in Spanien stehen jedem Team zwei Sätze dieser besonderen Slicks zur Verfügung, die allein zu Testzwecken genutzt werden dürfen und nicht zur P Zero Reifen-Range der Formel 1-Saison 2015 gehören. Der Teststreifen besitzt ein niedrigeres Arbeitsfenster als der normale harte Slick. Mit ihm können die Fahrer bei kühleren Bedingungen schnell auf eine gute Performance kommen. Daher eignet sich dieser Reifen gut für die Witterungsbedingungen, die im Februar in Westeuropa vorherrschen.
Längster Run pro Mischung
Supersoft: KEINE RUNDEN
Soft: Maldonado (Lotus) 19 Runden, Tag 3
Medium: Rosberg (Mercedes) 29 Runden, Tag 1
Winter Hart: Rosberg (Mercedes) 34 Runden, Tag 1
Hart: Rosberg (Mercedes) 42 Runden, Tag 1
Intermediate: Rosberg (Mercedes) 25 Runden, Tag 3
Regenreifen: Nasr (Sauber) 4 Runden, Tag 2
Schnellste Tageszeiten und die dabei gefahrenen Mischungen
Tag 1: Vettel (Ferrari) 60 Runden 1:22,620 Medium
Tag 2: Vettel (Ferrari) 89 Runden 1:20,984 Medium
Tag 3: Nasr (Sauber) 109 Runden 1:21,545 Soft
Tag 4: Raikkönen (Ferrari) 106 Runden 1:20,841 Soft
Während der vier Testtage legten die Fahrer von acht Teams insgesamt 2.294 Runden zurück. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr fuhren die Piloten von elf Teams in derselben Zeit nur 1.470 Runden. Die schnellste Zeit im Vorjahr betrug 1:23.276 (Kevin Magnussen, McLaren). In diesem Jahr war Raikkönen mit 1:20,841 deutlich schneller. Diese Unterschiede zeigen die enorme Entwicklung der Performance und Beständigkeit der Autos.
Für die Tests stehen 2015 jedem Team insgesamt 135 Reifensätze zur Verfügung. Die beiden nächsten Tests finden in Barcelona statt. Die Daten: 19. - 22. Februar und 26. Februar bis 01. März.
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