24/04/14

Eine Spitzengeschwindigkeit von 316 km/h – fast 200mph – erreichte der finnische Williams Pilot Valtteri Bottas im Qualifying zum Großen Preis von
China auf der längsten Geraden in der Formel 1-Saison 2014. Bei extrem nassen Streckenverhältnissen fuhr Bottas dabei auf Intermediates, den Pirelli Cinturato Green. Wegen des sogenannten Sprays, der von den anderen Autos hochgespritzten Wassergischt, war seine Sicht deutlich eingeschränkt.
Anders als bei Straßenpneus ist für die breiten Formel 1-Reifen das Vermeiden von Aquaplaning eine echte Herausforderung. Trotzdem fuhr Bottas, der erst seine zweite Formel 1-Saison absolviert, dieses Tempo auf Intermediates und nicht mit den speziellen Regenreifen, die von Pirelli für extrem nasse Witterungsverhältnisse entwickelt wurden.
Mit einer Profiltiefe von lediglich 2,5 mm verdrängt ein Intermediate bei
Höchstgeschwindigkeit 25 Liter Wasser pro Sekunde – ein Satz Intermediates schafft also 100 Liter Wasser pro Sekunde, wie das Beispiel von Bottas eindrucksvoll zeigt. Aufgrund dieser enormen Wasserverdrängung bleibt der bestmögliche Kontakt zwischen Reifen und Fahrbahn bestehen. Der eigentliche Spezialist für den Einsatz auf sehr nasser Fahrbahn ist der Regenreifen Cinturato Blue von Pirelli, der pro Sekunde sogar 65 Liter Wasser
verdrängen kann.
Die dafür erforderliche Technologie wird auch bei der Entwicklung von Pirelli Straßenreifen eingesetzt, so beim Cinturato P7 Blue. Dieser Reifen verdankt seine besondere Leistungsstärke auf Nässe den wertvollen Erfahrungen, die Pirelli Ingenieure bei der Entwicklung des auf beste Performance bei starken Niederschlägen ausgerichtenen Cinturato Formel 1-Regenreifens gewannen.
Daraus resultiert der im direkten Vergleich mit Referenzreifen um neun Prozent kürzere Bremsweg des Cinturato P7 Blue. Der Cinturato P7 Blue war zudem der erste Reifen, der auf dem EU Reifenlabel in einigen Dimensionen mit einer Doppel-AA Bewertung für Nassgriff und Rollwiderstand ausgezeichnet wurde.
Das neue Formel 1-Reglement in dieser Saison führt unter anderem zu einem deutlich reduzierten Abtrieb der Autos. Dadurch verringert sich der Luftwiderstand der Autos, so dass höhere Spitzengeschwindigkeiten erreicht werden können. Diese Entwicklung könnte dazu führen, dass in dieser Saison, insbesondere auf den schnellen Strecken wie Monza die Rundenrekorde gebrochen werden. Gleiches gilt auch für die Topspeed-Rekorde auf
den Geraden.
Dazu Pirellis Motorsport Direktor Paul Hembery: “Bottas auf dem nassen Circuit in China
diese Geschwindigkeit erreichen zu sehen, war ein echter Gänsehaut-Moment. Darum geht es in der Formel 1. Der Cinturato Green Intermediate ist in der Tat der einzige Reifen unserer aktuellen Range, der im Vergleich zu den Reifen der Saison 2013 unverändert blieb. Aber selbst unter diesen extremen Witterungsverhältnissen ermöglichte er es Bottas, das Geschehen komplett zu kontrollieren. Diese Leistung unterstreicht den enormen Mut und das große Talent der heutigen Formel 1-Piloten. Und genau das wollen die Fans
sehen.“