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Pirelli nominierte den harten P Zero Orange und den Medium P Zero White für den Großen Preis von Malaysia 2014

25/03/14

Die neue Welt der Formel 1 und mit ihr die aktuellen Reifen stehen in Malaysia vor ihrem bislang härtesten Test. In Sepang erwartet die Teams ein anspruchsvoller Kurs, bekannt für seinen ungemein rauen Asphalt und extreme Witterungsbedingungen. Von enormer tropischer Hitze bis zu monsunartigen Wolkenbrüchen reicht dabei die Skala. Um diesen besonderen Herausforderungen gewachsen zu sein, nominierte Pirelli die beiden härtesten Mischungen aus der neuen F1-Range: den harten P Zero Orange und den Medium-Reifen P Zero White.
Aufgrund der technologischen Entwicklung erwiesen sich die Reifen in dieser Saison als robuster und zeigten einen verringerten Leistungsabbau. Dennoch behielten sie ihren sportlichen Charakter und ihre Performance, um für viel Action auf der Strecke zu sorgen.
Paul Hembery, Motorsport Direktor, Pirelli: „Malaysia ist erst das zweite Rennen
für unsere komplett neue Reifen-Range, entwickelt für die jüngste Generation der Formel 1-Autos. Zudem gibt die 2014-Version des harten Slicks ihr Debüt. Der Medium-Reifen zeigte in Australien eine gute Leistung, doch die äußeren
Bedingungen in Malaysia stehen in einem scharfen Kontrast zu den Gegebenheiten in Down Under. Statt des glatten Asphalts von Melbourne treffen wir hier auf einen sehr rauen Belag, statt der relativ kühlen Witterungsbedingungen im Albert Park erwarten uns hier ungleich höhere Außen- und Streckentemperaturen. Das ist für die neuen Autos und die Piloten natürlich eine enorme Herausforderung.
Die Anforderungen der Strecke an die Reifen
Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 210 km/h im Qualifying und vielen Highspeed-Kurven zählt Sepang zu den schnellen Strecken. Aufgrund der häufigen Beschleunigung im Highspeed-Bereich ist die Traktion entscheidend.
Das von den meisten Teams bevorzugte Setup mit viel Abtrieb sowie die hohen
seitlichen Fliehkräfte lassen Belastungsspitzen von rund 830 kg auf die Reifen
entstehen. Die Kombination der unterschiedlichen Kräfte führt zu starkem mechanischen und thermischen Leistungsabbau.
Die hochbelastbare Mischung des harten P Zero Orange wurde für extremste
Bedingungen entwickelt. Im Gegensatz dazu ist der Medium P Zero White für geringere Belastungen ausgelegt. Durch eine Feinjustierung der Kombination der Mischungen gelang es, den Einsatzbereich aller Reifen in diesem Jahr zu
vergrößern.
Das gilt auch für d e Regenreifen. Ihr hinteres Laufflächenprofil wurde neu gestaltet, um unter äußerst nassen Bedingungen resistenter gegen Aquaplaning zu sein. In diesem Jahr können sie bei 300 km/h 65 Liter Wasser pro Sekunde verdrängen, fünf Liter mehr als im Vorjahr. Zudem wurde die Mischung der Regenreifen so weiterentwickelt, dass sie nun ein breiteres Einsatzfenster hat.
Der linke Vorderreifen wird in Malaysia am stärksten belastet. Die Reifentemperatur des Profils kann 120 Grad Celsius erreichen. Denn die in Sepang auftretende Reibungsenergie ist die vierthöchste aller F1-Strecken. Stärker ist sie nur noch in Silverstone, Barcelona und Suzuka.
Im vergangenen Jahr beeinflusste Regen die Rennstrategie. Die fünf bestplatzierten Fahrer kamen jeweils viermal in die Boxengasse. Als erfolgsentscheidend erwies sich die Wahl der optimalen Zeitpunkte für den Reifenwechsel. Sebastian Vettel (Red Bull) gewann das Rennen. Er startete auf Intermediates, wechselte dann auf Mediums, absolvierte anschließend zwei Runden auf harten Reifen, ehe er auf den Medium-Slicks das Rennen beendete.
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