03/03/14

Mit Made-To-Measure-Technology, maßgeschneiderter Technologie, präsentiert sich Pirelli auf dem 84. Genfer Autosalon. Viele der mit großer Spannung erwarteten neuen Modelle renommierter Hersteller geben in Genf ihr Debüt auf Reifen der Produktfamilien P Zero oder Cinturato von Pirelli. Jeder einzelne dieser Reifentypen für die Erstausrüstung ist exakt auf die speziellen Anforderungen und Merkmale des individuellen Automodells abgestimmt.
Jedes Fahrzeug profitiert von einer optimalen Bereifung, die charakteristische Leistungsmerkmale unterstreicht und optimale Performance ermöglicht. Maßgeschneidert entwickelt von den Experten von Pirelli, in enger Kooperation mit den Ingenieuren der Automobilhersteller. Aktuell zum Beispiel für den Ferrari California T, den Lamborghini Huracan und den McLaren 650, sowie für einige der neuesten Modelle von Audi, BMW, Jaguar und Mercedes.
Einschließlich der neuen Modelle, die während des Genfer Autosalons 2014 mit Reifen von Pirelli vorgestellt werden, haben Reifen der Produktfamilie P Zero seit 2007 insgesamt 380 Homologationen erhalten. Das bedeutet: In nur sieben Jahren entwickelten die Ingenieure von Pirelli 380 verschiedene und individuelle Versionen des P Zero. Jede Variante exakt abgestimmt und maßgeschneidert auf die besonderen Anforderungen eines Fahrzeugs aus dem Premium- und Prestige-Segment.
Der zweite Reifen von Pirelli mit einer Rekordmarke an Freigaben für die Erstausrüstung ist der Cinturato P7. Seit seiner Markteinführung vor fünf Jahren erhielt er 170 Freigaben.
Zu den neuesten Modellen, die auf dem Genfer Autosalon mit den jüngsten Versionen der maßgeschneiderten Pirelli Reifen präsentiert werden, gehören der Audi TT, S1 und S3 Cabriolet, der BMW X5, die Mercedes C Klasse und S600, sowie der Jaguar F Type, XFR und XJR.
Mehr als 380 maßgefertigte Varianten des P Zero
Zu den charakteristischen Eigenschaften des P Zero gehören seine außergewöhnliche Straßenlage und Haftung auf Geraden und in Kurven, seine hohen Sicherheits-Standards dank kurzer Bremswege auf trockener und nasser Fahrbahn, sein Fahrverhalten und sein Fahrkomfort. Die Mischung des P Zero für das Laufflächen-Profil und die Wulst enthält eine spezielle Nano-Technologie, die komfortables Fahrverhalten sowie sportliche Performance ermöglicht.
Mit ihren drei breiten Längsrillen bietet die Lauffläche maximalen Grip auf Nässe.
Zudem zeichnet sie sich durch geringe Abrollgeräusche aus, das asymmetrische
Profil unterstützt den gleichmäßigen Abrieb.
Die Struktur des P Zero hält jeder Deformation des Profils stand, selbst bei extremen Geschwindigkeiten bis zu 370 km/h. Aktuell ist der P Zero in den Größen von _/50 bis _/25 für Räder von 17 bis 21 Zoll erhältlich.
Der Cinturato P7: Eine Referenz im Premium-Segment
Auch der Cinturato P7, Pirellis erster ökologischer Hochleistungs-Reifen für Pkw der Mittel- und Oberklasse, wurde mit dem Ziel der kontinuierlichen Evolution in enger Zusammenarbeit mit den weltweit führenden Automobilkonzernen entwickelt. In kürzester Zeit wurde er zum Marktführer in seinem Segment und gewann etliche internationale Reifen-Tests. Der Cinturato P7 zeichnet sich insbesondere durch seine hohe Umweltverträglichkeit aus. Dazu tragen Nano-Füllstoffe und spezielle Polymere in der Mischung bei, durch ihren Einsatz ist der Cinturato P7 leichter als andere Referenzreifen in seiner Kategorie.
Außerdem zeichnet sich der Cinturato P7 durch einen gut 20 Prozent geringeren
Rollwiderstand aus. Dadurch wird der Kraftstoffverbrauch um etwa 4,2 Prozent reduziert, was wiederum die CO2-Emission verringert. Sein asymmetrisches Reifenprofil bietet maximale Sicherheit auf nassen Fahrbahnoberflächen sowie in Kurven und zeichnet sich durch eine im Vergleich zu Referenzreifen um rund 30 Prozent geringere Geräuschentwicklung aus. Das fortschrittliche Design des Reifenprofils ermöglicht zudem einen gleichmäßigen Abrieb. Infolgedessen bleibt das Leistungsniveau des Cinturato P7 während seiner gesamten Einsatzzeit nahezu gleichbleibend hoch.
Ein maßgeschneiderter P Zero bändigt den `Hurrikan` von Lamborghini
Für den neuen Lamborghini Huracan entwickelte Pirelli spezielle P Zero-Reifen. Der neue Supersportwagen aus Sant’Agata nutzt P Zero Erstausrüstungsreifen in den Größen 245/30 ZR 20 an der Vorder- und 305/30 ZR 20 an der Hinterachse.
Die maßgeschneiderten Pirelli Reifen sind perfekt auf die kraftvolle Performance des Huracan abgestimmt, der in 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von über 325 km/h erreicht. Bei der Entwicklung dieser speziellen, durch ein L auf der Flanke gekennzeichneten P Zero Reifen, nutzte Pirelli einen Großteil der Simulationstechnik aus der Formel 1.
Durch den Einsatz von Mischungen direkt aus dem Motorsport gelang es, die Straßenlage und Grip des neuen P Zero gegenüber der Vorgängerversion um sieben Prozent zu steigern.
Das asymmetrische Design des P Zero, das durch große Profilblöcke an der äußeren Schulter noch betont wird, ermöglicht optimale Stabilität bei sportlicher Fahrweise und verkürzt durch den Einsatz neuer Mischungen den Bremsweg um fünf Prozent.
Der innere Teil des Laufflächenprofils weist eine größere Anzahl Rillen auf, dadurch soll mehr Antriebskraft auf die Straße übertragen werden. Die Entwicklung intensiviert die Haftung zwischen Reifen und Straßenoberfläche, wodurch der Pneu weniger rutscht. Das Ergebnis ist eine erhöhte Fahrsicherheit, oberstes Ziel von Pirelli bei jeder technologischen Neuerung.
Der italienische Charakterzug unter dem neuen McLaren 650S: Pirelli P Zero
Der McLaren 650S wird in der Erstausrüstung standardmäßig mit P Zero Corsa Reifen ausgestattet: An der Vorderachse in der Größe 235/35 R19, an der Hinterachse im Format 305/30 R20. Wie beim 12C und beim 12C Spider entstand im Verlauf der Entwicklungsarbeit an diesem Auto eine völlig neue, speziell auf die Eigenschaften des 650S zugeschnittene Version des P Zero Corsa Asimmetrico. Sie ist auf der Reifenflanke mit dem Kürzel MC1 gekennzeichnet. Bei der Entwicklung und der Fertigung der Reifen nutzte Pirelli modernste Technologie. Das gilt sowohl für das Material als auch für die Produktion.
Das Profil der asymmetrischen Vorderreifen des McLaren optimiert die Aerodynamik. Durch das neue Design der Seitenwand wurde zugleich der Luftwiderstand des P Zero Corsa um fünf Prozent verringert. Dies reduziert den Spritverbrauch, ohne dadurch die Straßenlage oder das Fahrverhalten bei Nässe zu beeinträchtigen.
Auch die Mischungen der Reifen für den 650S sind hochmodern und von Pirellis Erfahrungen aus der Formel 1 sowie anderen Motorsport-Klassen inspiriert – denn der Motorsport ist seit über 100 Jahren fester Bestandteil der DNA des Reifenherstellers.
Als kostenfreie Option kann der stärker auf Komfort und das tägliche Fahren ausgerichtete Pirelli P Zero montiert werden. Darüber hinaus entwickelte Pirelli für den neuen McLaren 650S den Winterreifen Sottozero 3.
Pirelli und Mercedes: Entwicklungspartner in der erweiterten Mobilitäts-
Technologie
Pirelli stattet alle neuesten Generationen der Modelle von Mercedes mit maßge-
schneiderten Reifen aus: die A-Klasse, den CLA, die neue C-Klasse, die S-Klasse sowie den ML. Die speziellen Reifen sind durch die markante MOExtended- Markierung auf der Seitenwand zu identifizieren. Die Reifen weisen eine neue Technologie auf, die Ingenieure von Mercedes und Pirelli gemeinsam entwickelten. Sie kombinieren die Vorteile einer höheren Mobilität nach einer Reifenpanne mit einem einzigartigen Komfort, für den der deutsche Hersteller als Synonym steht. Darüber hinaus tragen sie zusätzlich zum Energiesparen bei.