10/02/11

Sevilla, 7. Februar 2011 – Die meisten Unfälle geschehen – entgegen der landläufigen Meinung – in den warmen Sommermonaten (1). Der Winter mit seinen sehr unterschiedlichen Wetter- und Straßenverhältnissen, die von Glatteis über Schnee bis zur Aquaplaning-Gefahr durch Dauerregen reichen, stellt zwar eine viel größere Herausforderung für den Autofahrer dar, doch Untersuchungen zeigen, dass gerade die nachlassende Aufmerksamkeit der Autofahrer in puncto Sicherheit im Straßenverkehr zu mehr Unfällen im Sommer führt.
Der Unterschied zwischen Wissen und Handeln führt zu Risiken im Straßenverkehr
Jedes Jahr begeben sich Tausende von europäischen Autofahrern auf lange, oft anstrengende Reisen, ohne ihre Fahrzeuge zuvor angemessen vorzubereiten oder sich ausreichend auszuruhen. Doch Untersuchungen zeigen, dass schlecht instand gehaltene Fahrzeuge und übermüdete Fahrer zwei der Hauptgründe für Unfälle im Sommer sind (2). Ein unabdingbarer Teil der adäquaten Fahrzeug-Instandhaltung ist die regelmäßige Überprüfung und Pflege der Reifen. Laut der Resultate einer Umfrage im Auftrag von Goodyear Dunlop zu den Themen Sicherheit im Straßenverkehr sowie zu Einstellungen und Handlungsweisen von Verkehrsteilnehmern (3) ist vielen Fahrern die wichtige Rolle der Reifen durchaus bewusst. Trotzdem stellen sie nicht sicher, dass ihre Reifen auch in gutem Zustand sind. „Mangelnde Fahrzeug- und Reifen-Instandhaltung stellt nicht nur für den jeweiligen Autofahrer selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer eine Gefahr dar“, sagt Hugues Despres, Goodyear-Markendirektor für Europa, den Nahen Osten und Afrika. „Die richtige Reifenwahl kann einen großen Einfluss auf die Sicherheit im Straßenverkehr haben. Untersuchungen der Test- und Prüforganisation TÜV Süd Automotive haben gezeigt, dass ein Reifen wie der neue Goodyear Eagle F1 Asymmetric 2 den Bremsweg eines Autos um drei Meter reduzieren kann“, erklärt Despres (4).
Die Mehrheit der Autofahrer kennt den Zusammenhang von
Reifenzustand und Verkehrssicherheit, handelt jedoch nicht entsprechend
Laut der Daten von TÜV Süd Automotive ist der Unterschied der Bremsleistung zwischen Reifen hoher Qualität und billigen Reifen aus Asien sehr groß. Die von der Organisation durchgeführten Tests zeigten, dass der Bremsweg eines mit Billigreifen ausgerüsteten Autos auf nasser Fahrbahn um 21,7 Meter steigt. Als das Auto auf den hochwertigen Reifen bereits zum Stillstand gekommen war, bewegte sich das Fahrzeug auf den Billigreifen noch mit 47,5 km/h (5). „Unsere Untersuchungen haben gezeigt, das 44 Prozent der Autofahrer nicht wissen, wann und wie oft sie den Reifendruck überprüfen müssen“, erklärt Hugues Despres. „37 Prozent gaben sogar zu, dass sie ihre Fahrweise auch auf abgefahrenen Reifen nicht ändern würden. Und das, obwohl 82 Prozent der Autofahrer wissen, das gut instand gehaltene Reifen wichtig für die Verkehrs¬sicherheit sind. Diese unglaubliche Diskrepanz zwischen Wissen und richtigem Handeln ist Grund genug, sich Sorgen zu machen.“
Jeder kann seinen Teil beitragen
Goodyear setzt sich dafür ein, dass jeder einzelne seinen Teil der Verantwortung für die Sicherheit im Straßenverkehr übernimmt. So müssen Regierungen für gut erhaltene Straßen sorgen, Reifenhersteller müssen weiter die Grenzen der Technologie verschieben, um die Sicherheitsleistung ihrer Produkte zu verbessern. Fahrer müssen ihre Fahrzeuge und Reifen instand halten und ihre Fahrweise den Gegebenheiten und Witterungsbedingungen anpassen. „Indem alle Beteiligten zusammenarbeiten, tragen wir zur verbesserten Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer bei“, so Despres.
Fußnoten:
(1) Quelle: Datenbank ec.europa.euCARE.
(2) Viele Fahrer unterschätzen die Auswirkungen von Müdigkeit, Schläfrigkeit und nachlassender Aufmerksamkeit auf ihre fahrerischen Fähigkeiten. Die bittere Wahrheit: Jeder dritte Unfall im Sommer auf Frankreichs Straßen ist eine Folge von Müdigkeit und Schläfrigkeit. Quelle: www.vab.be.
(3)Die Studie wurde im Auftrag von Goodyear Dunlop Europa durch APCO Insight durchgeführt. Das Ziel: Das Bewusstsein für Sicherheit im Straßenverkehr sowie die Einstellungen und Handlungsweisen von Fahrern besser zu verstehen. Befragt wurden insgesamt 3.500 europäische Fahrer, davon jeweils 500 in Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien und Großbritannien. Die Befragung fand vom 31. August bis zum 9. September 2010 statt.
(4) Im Vergleich zur durchschnittlichen Leistung von drei führenden Konkurrenzprodukten. Bremsweg auf nasser Fahrbahn von 80 auf 20 km/h, Bremsweg auf trockener Fahrbahn von 100 auf 0 km/h, gemessen von TÜV Süd Automotive im Dezember 2010; Reifendimensionen: 255/40R19; Testfahrzeug: Audi A7; Locations: Mireval (F) und Garching (D); Report Nr.: 76244706-1.
(5) Bremsen auf nasser Fahrbahn von 100 auf 0 km/h, Vergleich von High-Quality- und Billigreifen in: „Reifen sind wichtig – die Bedeutung von Reifen für eine sichere Fahrt“ der TÜV Süd Automotive, Dipl. Ing. (FH) Michael Staude, Manager Reifen & Räder, die Präsentation wurde gezeigt bei den Goodyear Dunlop Road Safety Days, Oktober 2010, Luxemburg.