02/05/13

Continental erhält für zwei Innovationen den Automotive News PACE Award 2013
Das prämierte Continental Reifendrucküberwachungssystem (TPMS) mit LocSync-Software erkennt aus der Kombination von Raddrehzahl- und Reifensensoren automatisch die Position der Reifensensoren. Dies sorgt für exakte Fahrerinformation über jeden Reifen.
Vielseitiges System erhöht die Sicherheit für den Fahrer und verbessert die Kraftstoffeffizienz
Continental erhält weiteren PACE Award für Nahbereichs-Radarsensoren für Fahrerassistenzsysteme
Auburn Hills / Detroit, Michigan (USA). Continental, einer der weltweit führenden Automobilzulieferer, erhält für sein Reifendrucküberwachungssystem mit der patentierten LocSync-Software den PACE (Premier Automotive Suppliers Contribution to Excellence) Award 2013 des Fachmagazins Automotive News.
Das Reifendrucküberwachungssystem (Tire Pressure Monitoring System, TPMS) von Continental mit LocSync-Software versorgt den Fahrer mit exakten Informationen über den Fülldruck der einzelnen Reifen. Sollte ein Reifen einen zu geringen Reifenluftdruck aufweisen, so erhält der Fahrer hierzu genaue Informationen im Kombiinstrument. Das Anlernen neuer Reifen und Sensoren erfolgt automatisch ohne zusätzliche Elektronik. Die LocSync-Software kombiniert hierfür die Daten der Raddrehzahl- und Reifensensoren.
„Die Auszeichnung unsere LocSync-Technik mit dem Automotive News PACE Award ist für uns eine Ehre. LocSync ist eine kostenoptimierte Lösung, mit deren Hilfe der Fahrer einen nicht optimal befüllten Reifen leicht erkennt. Die Drucksensoren in den Reifen werden mit den Daten der Raddrehzahlsensoren von der Fahrzeugelektronik nach wenigen Minuten Fahrzeit lokalisiert. LocSync ist ein weiteres Beispiel für intelligente Produkte, die auf bestehender Technologie und Sensorik aufbauen und durch eine clevere Vernetzung neue Funktionen realisieren – mit spürbarem Kundenmehrwert" erklärt Andreas Wolf, Leiter des Geschäftsbereichs Body & Security der Continental-Division Interior.
Die LocSync-Software führt das Know-how von Continental auf dem Gebiet der Reifendrucküberwachung (Tire Pressure Monitoring Systems, TPMS) mit den Messdaten der Raddrehzahlsensoren für die im Fahrzeug vorhandene Elektronische Stabilitätskontrolle zusammen. LocSync ist derzeit bereits in drei Fahrzeugmodellen integriert. Im Verlauf des Jahres werden weitere Fahrzeug-Plattformen hinzukommen. Durch die individuelle Reifendruckanzeige lässt sich der Kraftstoffverbrauch senken, da der Fahrer frühzeitig über zu niedrigen Reifendruck informiert wird. Gleichzeitig erhöht sich die Reifenlebensdauer und der Fahrer profitiert von besserem Fahrzeughandling.
Die US-Verkehrsbehörde (National Highway Traffic Safety Administration, NHTSA) hat ermittelt, dass sich bei einem um 25 oder mehr Prozent zu geringen Reifendruck die Wahrscheinlichkeit verdreifacht, dass dieser als entscheidend für Ereignisse in der Vorunfallphase einzustufen ist. Das LocSync-System trägt zur Lösung dieses Problems bei, indem es dem Fahrer Rückmeldung und Informationen über den Druck der Reifen an den jeweiligen Positionen gibt.
PACE Award auch für Nahbereichs-Radarsensoren
Prämiert wurde Continental auch für eine neue Sensorgeneration mit einem PACE-Award. Die zwei Nahbereichs-Radarsensoren (Short-Range-Radar, SRR), die unsichtbar an der rechten und linken hinteren Ecke des Fahrzeugs hinter dem Kunststoffstoßfänger sitzen, erkennen beispielsweise beim Rückwärtsfahren querende Fahrzeuge und warnen den Fahrer vor einer möglichen Kollision Die Radar-Sensoren sind bereits bei verschiedenen Fahrzeugmodellen in Serie gegangen und werden bei einem Warnsystem zur Erkennung von Fahrzeugen im toten Winkel und bei einem Spurwechselassistenten eingesetzt.