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Von Oktober bis Ostern oder doch von November bis Mai? Vor dem Hintergrund der häufig milderen Witterungen zur Wechselzeit hat forsa im Auftrag des Reifenherstellers Continental eine repräsentative Umfrage unter rund 1.000 hauptverantwortlichen Autofahrern in Deutschland durchgeführt.
Die Empfehlung zur Wechselzeit ist bekannt: Wer auf saisonale Bereifung setzt, sollte ab Oktober auf Winterreifen umsteigen. Die Mehrheit der befragten Autofahrer (55 Prozent) stimmt dem zu und hält einen Reifenwechsel, angesichts der Wetter- und Straßenbedingungen in Deutschland, weiterhin im Oktober für sinnvoll. Dahingegen schätzen 25 Prozent der Befragten den November als sinnvolleren Wechselmonat ein. Weitere 13 Prozent würden den richtigen Zeitpunkt vom aktuellen Wetter abhängig machen und wollen sich daher nicht auf einen konkreten Monat festlegen.
Continental Reifenexperte Andreas Schlenke erklärt: „Natürlich kann ein milder Oktober dazu verleiten, den Wechsel erst später, etwa im November oder spontan je nach Wetterlage vorzunehmen. Damit laufen Autofahrer aber Gefahr, nach einem Wetterumschwung noch entscheidende Tage ohne die dem Wetter angemessene Bereifung unterwegs zu sein. Daher gilt im Herbst: Lieber rechtzeitig an den Reifenwechsel denken, bevor die Temperaturen plötzlich sinken.“
Unter den befragten Autofahrern, die im Herbst vom Wechsel von Sommer- auf Winterreifen tatsächlich betroffen sind (und daher z. B. keine Ganzjahresreifen nutzen), gaben 60 Prozent bei der Umfrage an, diesen Wechsel für den Oktober zu planen. Allerdings planen auch 30 Prozent der Autofahrer mit saisonaler Bereifung, erst im November ihre Reifen zu wechseln. „Auf Schnee, vereisten oder auch einfach nur kalten Straßen bieten Winterreifen eine bessere Bremsleistung. Zudem bleibt ihre Gummimischung auch bei kalten Temperaturen weich und flexibel, wodurch sich das Fahrverhalten des Autos verbessert. Für Fahrten ab Oktober sind daher Winterreifen für die Fahrsicherheit entscheidend“, ergänzt Schlenke.
Schäden an der Reifenseitenwand können durch Bordsteinkanten, Schlaglöcher, zu niedrigen Reifendruck oder Alterung entstehen. Sie führen oft zu ernsthaften Sicherheitsrisiken und sind nicht reparierbar. Regelmäßige Kontrollen, der richtige Reifendruck und eine vorsichtige Fahrweise tragen dazu bei, Schäden zu vermeiden und die Lebensdauer der Reifen zu verlängern.
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