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Im September zücken viele Autofahrer den Terminkalender, denn der Besuch bei der Werkstatt des Vertrauens steht an. Wer auf saisonale Bereifung setzt, sollte ab Oktober auf Winter- oder, wenn es die milden Wetterbedingungen ermöglichen, auf Ganzjahresreifen umsteigen. Ob sich die Autohalter in Deutschland an diese Empfehlung halten, wollte forsa in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Continental wissen. Im August 2023 wurden dazu 1.000 hauptverantwortliche Autofahrer befragt, die überwiegend ein Fahrzeug selbst fahren und sich um dessen Wartung kümmern.
Mit dem Reifenwechsel im Herbst müssen sich voraussichtlich mindestens zwei Drittel der Autofahrer beschäftigen, denn 70 Prozent der Befragten hatten im August 2023 noch saisonale Bereifung an ihrem Fahrzeug. 66 Prozent hatten Sommerreifen und 4 Prozent Winterreifen an ihren Autos montiert. Die restlichen 30 Prozent nutzten Ganzjahresreifen – ein Wert, der in den vergangenen Jahren Stück für Stück gewachsen ist. Zum Vergleich: 2020 nutzten 23 Prozent der Befragten Ganzjahresreifen. 2021 waren es schon 26 Prozent. Pauschal können Ganzjahresreifen aber nicht für jeden Autofahrer empfohlen werden. Continental Reifenexperte Andreas Schlenke erklärt: „Ganzjahresreifen bieten eine sichere Alternative zur saisonalen Bereifung in Regionen mit milden Temperaturen im Winter. Wer aber im Mittelgebirge lebt, häufig auf stark verschneiten Straßen fährt und auf das Auto angewiesen ist, sollte in diesen Zeiten auf Winterreifen umsteigen.“
Von Oktober bis Ostern sollten Autos auf Reifen für winterlicher Verhältnisse unterwegs sein. Daran halten sich auch viele der Befragten: Zwei Drittel der Autofahrer (68 Prozent), die aktuell saisonale Bereifung an ihrem Fahrzeug nutzen, wollen im Oktober Reifen wechseln. Ein Viertel hat das erst im November vor (24 Prozent).
Doch auch im November kann es schon zu Schneefällen und niedrigen Temperaturen kommen. Andreas Schlenke rät deshalb: „Nur Reifen mit entsprechendem Profil und passender Gummimischung sind für kalte Temperaturen und winterliche Straßenverhältnisse geeignet. Sie sind die einzige Verbindung des Fahrzeugs zur Fahrbahn und damit essenziell für die Fahrsicherheit in den kommenden Monaten. Solche wintertauglichen Reifen sind sofort an dem gesetzlich vorgeschriebenen Alpine-Symbol (3-Peak-Mountain-Symbol) an der Seite zu erkennen.“
Schäden an der Reifenseitenwand können durch Bordsteinkanten, Schlaglöcher, zu niedrigen Reifendruck oder Alterung entstehen. Sie führen oft zu ernsthaften Sicherheitsrisiken und sind nicht reparierbar. Regelmäßige Kontrollen, der richtige Reifendruck und eine vorsichtige Fahrweise tragen dazu bei, Schäden zu vermeiden und die Lebensdauer der Reifen zu verlängern.
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