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Goodyear und der italienische Luxussportwagenhersteller Maserati haben eng zusammengearbeitet, um maßgeschneiderte Reifen für die verschiedenen Ausführungen des neuen GranTurismo zu entwickeln. Das Fahrzeug mit dem Nettuno-Motor ist in einer V6-Twin-Turbo-Konfiguration mit zwei verschiedenen Leistungsstufen erhältlich (490 und 550 PS, Höchstgeschwindigkeit bis 320 km/h).
Die Wahl fiel auf den Eagle F1 SuperSport von Goodyear, der zur UUHP-Reihe (Ultra-Ultra-High Performance) des Reifenherstellers gehört. Der neue GranTurismo ist serienmäßig mit Reifen aus der leistungsstarken SuperSport-Klasse ausgestattet. Hierbei wurde der Reifen zusätzlich auf die Eigenschaften der neuen Maserati-Modelle abgestimmt. Die Reifen sind mit den Initialen MGT gekennzeichnet, was bedeutet, dass es sich um eine spezielle Entwicklung für die italienische Luxusmarke handelt.
Goodyear hat die Eagle F1 SuperSport-Reihe entwickelt, um überragende Performance für besonders leistungsstarke Straßen- und Sportwagen zu bieten. Hierbei kommen Technologien zum Einsatz abgeleitet von Rennreifen, die unter anderem beim weltweit prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans gefahren werden. Die Erkenntnisse, die Goodyear aus der Teilnahme an einer Reihe von hochkarätigen Rennsportmeisterschaften gewonnen hat, sind direkt in die Entwicklung des Eagle F1 SuperSport Straßenreifens eingeflossen. Der Reifen bietet sowohl bei trockenen als auch nassen Bedingungen überlegenen Grip, Handling und Stabilität.
Virtuelle Simulationen in der Reifenentwicklung
Goodyear und Maserati haben bei der Entwicklung der Reifen für den GranTurismo virtuelle Entwicklungsmethoden genutzt. Dank virtueller Simulationen kann die Anzahl der benötigten Reifenprototypen reduziert werden, was den Aufbau- und Entwicklungsprozess von High Performance-Reifen nachhaltiger macht. Durch den Wegfall von physischen Iterationen und damit auch Prototypen wird die Reifenentwicklung effizienter. In diesem Verfahren werden mit Hilfe virtueller Entwicklungsmethoden eine große Menge an fahrzeug-, reifen- und fahrbahnbezogenen Daten verarbeitet.
Als einer der ersten Hersteller, der diese Technologie einsetzt, treibt Goodyear die Innovation in einem sich schnell entwickelnden Sektor voran. Die Nutzung virtueller Methoden ist heute ein integraler Bestandteil der Entwicklung von Reifen für die Straße und auch die Rennstrecke.
Anstatt wie sonst üblich aus herkömmlichen Rohstoffen kleine Chargen an Reifenprototypen herzustellen, werden Reifenmodelle in der virtuellen Welt erstellt. Dabei kann eine Vielzahl von Varianten berechnet und im Simulator erprobt werden, wodurch die mit herkömmlichen Tests verbundenen Kosten und Abhängigkeiten (Prototypen- und Teststreckenverfügbarkeit, Wetterbedingungen) eliminiert werden können.
Stefano Sangermano, Modell-Chefingenieur bei Maserati: "Wir sind sehr zufrieden mit den Reifen, die wir zusammen mit Goodyear für den neuen GranTurismo entwickelt haben. Der maßgeschneiderte Eagle F1 SuperSport passt perfekt zum Konzept unseres neuen Modells. Die Entwicklung der Reifen durch virtuelle Simulationen war eine große Hilfe, die die Arbeit zwischen den Forschungs- und Entwicklungsteams auf beiden Seiten erleichtert hat".
Hans Vrijsen, Managing Director OE bei Goodyear, kommentiert: "Es war spannend, die Entwicklung dieses Reifens zu verfolgen, nachdem Maserati Goodyear als Lieferanten von UUHP-Reifen für den neuen GranTurismo ausgewählt hatte. Wir befinden uns in einem sich schnell entwickelnden technischen Umfeld, was bedeutet, dass Simulationen heute ein integraler Bestandteil der Forschung und Entwicklung bei Goodyear sind. Der Einsatz von Simulationen war der Schlüssel zur Festlegung der Entwicklungsziele sowohl für die Reifen als auch beim Fahrzeug, zur Eingrenzung des Entwicklungsumfangs und zur Reduzierung der Anzahl der physischen Entwicklungsschleifen. Goodyear ist bestrebt, neue Technologien und Methoden zu nutzen. Dieses Projekt mit Maserati ist nur ein Beispiel für das, was noch kommen wird".
Maserati GranTurismo (Nettuno) ausgestattet mit Eagle F1 SuperSport
Vorderachse: 265/30ZR20 (94Y) XL MGT
Hinterachse: 295/30ZR21 (102Y) XL MGT
Schäden an der Reifenseitenwand können durch Bordsteinkanten, Schlaglöcher, zu niedrigen Reifendruck oder Alterung entstehen. Sie führen oft zu ernsthaften Sicherheitsrisiken und sind nicht reparierbar. Regelmäßige Kontrollen, der richtige Reifendruck und eine vorsichtige Fahrweise tragen dazu bei, Schäden zu vermeiden und die Lebensdauer der Reifen zu verlängern.
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