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Geben Sie beim Start Ihres Fahrzeugs zu viel Gas, neigen die Antriebsräder zum Durchdrehen (gerne als Kavaliersstart bezeichnet). Um diesen unerwünschten Effekt zu minimieren oder zu unterbinden, werden Autos mit dem ASR ausgestattet. Einige Hersteller haben eigene Bezeichnungen für die implementierte Antriebschlupfregelung eingeführt. Dazu zählen beispielhaft folgende:
Die Antriebsschlupfregelung spielt ihre Vorteile besonders auch auf Untergründen mit wenig Grip aus, die das Anfahren erschweren. Dazu zählen Glatteis, schneebedeckte Straßen und Matsch.
Grundsätzlich geht es darum, dass die Antriebsschlupfregelung das Durchdrehen der Räder weitestgehend verhindert. Sobald dies der Fall ist, greift das ASR automatisch ohne Ihr Zutun ein, um die Fahrstabilität zu optimieren. Es gibt zwei Varianten:
Speziell bei der E-Pedal-Funktion werden die ermittelten Befehle der Traktionskontrolle vorrangig bedient, selbst wenn Sie auf das Gaspedal treten.
Durch die seit den 90er Jahren relativ weit verbreitete Antischlupfregelung wird Ihnen das Anfahren unter schwierigen Bedingungen deutlich erleichtert. Hinzu kommt, dass sich die Fahrstabilität in Kurven durch die Traktionskontrolle verbessert. da auch hier regulierend eingegriffen wird, sobald ein Rad am Durchdrehen ist. Das System ist in fast allen Fahrzeugen serienmäßig verbaut.
Hinweis: Einige Hersteller kombinieren Ihr ASR innerhalb des gesamten Stabilitätsprogramms mit einer sogenannten Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR). Sie dient dazu, das Durchdrehen der Antriebsräder auf glatten Fahrbahnen zu verhindern, wenn Sie zu schnell vom Gaspedal gehen oder die Kupplung beim Schalten in einen unteren Gang ruckartig loslassen.
Je nach Auto gibt es eine Kontrollleuchte im Cockpit für ASR oder kombiniert für ESP und ASR. Beim Starten sollte diese nur kurz aufleuchten und dann wieder ausgehen. In diesem Fall ist alles okay. Leuchtet Sie dauerhaft, schein es Probleme zu geben, die Sie innerhalb der Bordelektronik mit entsprechenden Geräten auslesen und beheben lassen können.
Kurz wiederholt verhindert die Traktionskontrolle durchdrehende Räder beim Starten sowie beim Fahren auf glatten Untergründen. Ein elektronisches Stabilitätsprogramm greift in vielen weiteren kritischen Fahrsituationen ein, damit Sie mit Ihrem Auto nicht aus der Spur geraten. Das ESP ist seit 2014 Pflicht, sodass es in jedem Fahrzeug vorzufinden ist.
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Bei praktisch allen Fahrzeugen lassen sich ASR und ESP manuell abschalten. Wie nachzulesen ist, macht diese an mit Eis oder Schnee bedeckten Steigungen Sinn. Ansonsten wird die Motorleistung aufgrund durchdrehender Räder zu stark gedrosselt, sodass Sie zum Stehen kommen und das Auto rückwärts rutscht.
Ebenso sollten Sie die Fahrassistenzsysteme bei der Nutzung von Schneeketten abschalten.
Unabhängig von der Antriebsschlupfregelung unterliegen die Reifen am Rad einem natürlichen Verschleiß.
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