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Vettel siegt in Monaco nach aufregendem Dreikampf

31/05/11

Monaco, 29. Mai 2011 – Die Reifenstrategie dominierte den Großen Preis von Monaco, der geprägt war von einem spannenden Dreikampf zwischen Sebastian Vettel (Red Bull Racing), Fernando Alonso (Ferrari) und Jenson Button (McLaren). 15 Runden vor Schluss lagen die drei Führenden weniger als eine Sekunde auseinander. Das Tempo des Führungstrios war so hoch, dass es fast eine Minute vor dem Viertplatzierten lag.
Jeder der drei führenden Fahrer setzte auf eine andere Reifenstrategie. Vettel stoppte nur einmal und wechselte in der 16. Runde von den supersoften P ZERO Rot auf die weichen P ZERO Gelb. Anschließend gelang es ihm, diesen Satz Reifen 56 Runden lang auf hohem Niveau zu halten. Alonso wählte eine Zwei-Stopp-Strategie. Er startete mit den superweichen Slicks, bevor er zweimal die weichen Reifen montieren ließ. In der 34. Runde fuhr er zum letzten Stopp in die Boxengasse. Button hingegen hatte sich für eine Sprint-Strategie entschieden und setzte auf drei Reifenwechsel. Trotz dieser völlig unterschiedlichen Strategien blieben die drei führenden Piloten im Verlauf dieses Rennens, in dem die supersoften Reifen von Pirelli ihr Wettkampf-Debüt gaben, dicht beieinander.
Als das Rennen in die letzten zehn Runden ging, lieferte sich das Führungstrio immer noch einen packenden Kampf um den Sieg. Dann verursachte ein Unfall den Einsatz des Safety Cars. Nur sechs Runden vor dem Ende unterbrach die rote Fahne das Rennen. So, wie es die Regeln den Teams erlauben, während einer Rennunterbrechung an den Fahrzeugen zu arbeiten, erhielten die Fahrer die Möglichkeit, die Reifen zu wechseln, bevor sie das Rennen mit einem letzten Sprint beendeten.
Für die letzten Runden bis zur Zielflagge wählte das Spitzentrio die supersoften Pirelli P ZERO Rot. Der Dreikampf endete mit Vettels erstem Sieg in Monaco. Für Pirelli war es der erste Sieg im Fürstentum seit 1957. Damals hatten Juan Manuel Fangio und Maserati gesiegt.
Pirellis Motorsport Direktor Paul Hembery kommentiert: “Wir hatten heute das Vergnügen, bei einem der engsten Kämpfte um den Sieg in Monaco dabei zu sein: dem Prestige trächtigsten Rennen des Jahres. Die Top-Drei setzten auf ganz unterschiedliche Strategien, die am Ende aber mehr oder weniger zum selben Ergebnis führten. Und das genau ist es, was wir seit Beginn des Jahres anstreben. Es ist großartig zu sehen, dass die Reifenstrategie einen so großen Anteil an der Action auf der Strecke hat. Wir erlebten einen faszinierenden Kampf um die Spitze, wobei jeder der drei führenden Fahrer den Sieg verdient gehabt hätte. Ich bin sicher: Hätte nicht kurz vor Schluss die rote Fahne das Rennen unterbrochen, dann wäre das harte Ringen um den Sieg bis in die letzte Runde gegangen. Es war aber auch großartig, dass Piloten wie Kobayashi, Sutil, Buemi und Barrichello in die Punkte gefahren sind. Nachdem gestern die schnellste Pole-Runde von Monaco gefahren wurde und heute einige Fahrer mit den P ZERO Gelb mehr als 50 Runden unterwegs waren, steht fest: Pirelli liefert mit den diesjährigen Formel 1-Reifen sowohl Performance als auch Haltbarkeit.”