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Unfälle vermeiden mit den Road Departure Protection Systemen von Continental

02/07/15

Auf Autobahnen und Landstraßen passieren die meisten Unfälle durch Fahrzeuge, welche von ihrer Fahrbahn abkommen. In den USA werden sogar mehr als die Hälfte aller tödlichen Verkehrsunfälle durch Fahrzeuge verursacht, die die Leit- beziehungsweise Mittelplanken überfahren. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (www.destatis.de) ereignen sich  in Deutschland rund 60% der Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang auf Landstraßen. Um diesem Problem vorzubeugen, arbeitet der internationale Automobilzulieferer „Continental“ an einem sogenannten Road Departure Protection-System. Aufgabe des Systems ist es, das Fahrzeug am ungewollten Verlassen der Straße zu hindern.


Heutige Spurhaltesysteme sind in vielen Fällen nicht mehr ausreichend


Da viele aktuelle Spurhaltesysteme den neuen Anforderungen nicht standhalten können, entwickelt „Continental“ ein spezielles System, welches ein Abkommen von der Fahrbahn gänzlich verhindern soll. Das Prinzip hinter dem System ist dabei denkbar einfach: Das neue System greift rechtzeitig ein, bevor das Abkommen von der Fahrbahn aus fahrdynamischen Gründen unabwendbar ist. Durch eine automatisierte Fahrzeugsteuerung wird das Fahrzeug durch die Systeme auf der Fahrbahn gehalten. Dadurch bietet das System auch einen besseren Schutz vor Unfällen mit Überschlägen oder dem entgegenkommenden Verkehr.

Steffen Linkenbach, der Leiter von Systems & Technology Nordamerika der Continental Division Chassis & Safety, erklärt: „Das System dient als virtuelle Leitplanke und schützt das Fahrzeug und die Insassen vor dem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrbahn. Hierdurch wird die Gefahr eines potenziell tödlich verlaufenden Unfalls auf Grund von Fahrfehlern, Ablenkung oder Müdigkeit
deutlich verringert.“



Das Road Departure Protection-System greift aktiv in die Lenkung ein


Zur Erkennung der Fahrbahnbegrenzung verfügt das Basis-System über eine Mono-Frontkamera. Gleichzeitig wird hierdurch die Lenkradstellung und die Fahrtrichtung überwacht. Zusätzlich dazu verwendet das Basis-System Chassis-Bewegungssensoren um zu erkennen, ob das Fahrzeug die Fahrbahn verlässt. „Durch das Road Departure Protection-System wird unser Angebot an Fahrassistenzsystemen um eine intuitive Lösung erweitert, die über die Warnphase hinausgeht und aktiv in die Lenkung eingreift, um das Fahrzeug wieder zurück auf die Spur zu bringen, wobei der Fahrer durch ein Warnsignal auf die potenziell gefährliche Situation aufmerksam gemacht wird“, erklärt Steffen Linkenbach.

„Continental“ arbeitet neben dem Road Departure Protection-System parallel an einem weiteren System. Statt der Monokamera wird hier eine Stereokamera verwendet um die Fahrbahnbegrenzungen noch deutlicher zu erkennen.

Quelle: www.conti-online.de


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