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Elektromotorrad: mit Riemen von ContiTech zum Weltmeistertitel

07/04/11

Zahnriemen von ContiTech treibt Hinterrad im Elektromotorrad des Elektro-Doppelweltmeisters MÜNCH Racing an · ContiTech zeigt E-Bike MÜNCH TTE-1 auf der Hannover Messe
Tank und Auspuff sucht man bei diesem Motorrad vergebens: ContiTech präsentiert auf der Hannover Messe in Halle 25, Stand B23 ein elektrisch angetriebenes Rennsportmotorrad. Für die nötige Kraft auf dem Hinterrad sorgt ein Hochleistungszahnriemen von der ContiTech Power Transmission Group. In der vergangenen Saison hat der MÜNCH-Stromer die Rennsportserien für Elektromotorräder dominiert und gezeigt, dass Rennsport sowohl Leistung und Fahrspaß als auch einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt vereinen kann.
Die elektrisch angetriebene MÜNCH TTE-1 verfügt über ein enormes Leistungspotenzial: Der Synchron-Drehstrommotor bringt 90 kW auf den Asphalt und sorgt für Spitzengeschwindigkeiten von über 240 km/h. Die rund 12.000 Umdrehungen pro Minute sicher vom Motor auf das Hinterrad zu übertragen, ist Aufgabe des Riemens von ContiTech. „Wir verwenden zwei ContiTech Hochleistungszahnriemen, einen in der Primärübersetzung vom Motor mit einer Kraftübertragung zwei zu eins und einen im Endantrieb als Sekundärübersetzung. Beide können variabel auf die jeweilige Rennstrecke abgestimmt werden“, erklärt Matthias Himmelmann, Fahrer des Elektrobikes, den Einsatz der Spezialzahnriemen.
Der CONTI® SYNCHROCHAIN ist für die Übertragung höchster Kräfte geeignet. Für den Einsatz in der Rennsportmaschine muss er extremen Belastungen standhalten: Über 160 Biegewechsel pro Sekunde und sehr hohe Geschwindigkeiten fordern das Material des gerade einmal 36 mm breiten Riemens. „Ketten haben unter diesen Umständen keine Chance“, sagt Rolf Marwede, Leiter Marktsegment Polyurethanriemen bei der Power Transmission Group. „In Testläufen sind sie wegen der hohen Temperaturentwicklung im Antrieb bereits nach wenigen Runden ausgefallen.“
Mit der MÜNCH TTE-1 ließ das MÜNCH Racing Team 2010 in beiden Grand-Prix-Serien für Elektromotorräder die Konkurrenz hinter sich: Es sicherte sich den Konstrukteurstitel der FIM e-Power International Championship sowie die Weltmeisterschaft im Time Trials Extreme Grand Prix. Das Elektromotorrad hat – je nach Einsatz – eine Reichweite von 40 bis 150 km, bei einer Ladezeit von ein bis vier Stunden.