04/06/14

Die neue FIA-Rennserie Formel E präsentiert nicht nur innovative vollelektrische Monoposto-Boliden, sondern bietet eine völlig neue Vision des Motorsports. Der zukunftsweisende und verantwortungsbewusste Ansatz zielt darauf ab, ein breiteres Publikum als die bisherigen Motorsport-fans zu erreichen.
Michelin will diese Chance nutzen, um die Öffentlichkeit in stärkerem Maße für Verkehrssicherheit und umweltschonendes Verhalten zu sensibili-sieren. Daneben will die Gruppe auf den Rennstrecken demonstrieren, wie grundlegend die Reifen für eine nachhaltige Mobilität sind.
Autorennen in Innenstädten
Merkmal der neuen Motorsportserie sind die Rennen in den Zentren großer Weltstädte. Dort sind die meisten potenziellen Nutzer von Elektrofahr-zeugen zu finden. Zu den Städten, die zum ersten Mal eine Motorsport-veranstaltung ausrichten, gehören Peking, Rio de Janeiro, Buenos Aires, Los Angeles, Miami, Berlin und London. Damit eröffnet die Formel E enorme Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge weiter zu verbreiten. Diese wiederum können wesentlich dazu beitragen, die Luftqualität zu verbessern. Michelin ist überzeugt, dass die Elektromobilität zwingend erforderlich ist, um die Umweltverschmutzung in Innenstädten zu verringern. Daher arbeitet der Reifenhersteller gemeinsam mit den Automobilherstellern daran, Elektro- und Hybridfahrzeuge einer neuen Generation zu entwickeln.
Kommunikation im Zeichen der Innovation
Die Formel E der FIA bietet mehr als Rennen: Einzigartige Großveran-staltungen verbinden spannende Rennereignisse, interessante Technologien und aktuelle Musik zu einem Ganzen.
Anlässlich der Rennen entsteht ein sogenanntes E-Village. Dieses präsentiert die neuen Technologien und bereitet sie für das Publikum interaktiv auf. Für Michelin und alle anderen Partner der Formel-E-Rennserie bietet die interaktive Ausstellung hervorragende Möglichkeiten der Kommunikation. Da Innovation für die Gruppe ein zentrales Thema ist, kann Michelin mit zahlreichen Beispielen für das breite Publikum aufwarten.
Der Samstag am Rennwochenende klingt mit elektronischer Musik aus. Für diese Konzerte werden renommierte DJs engagiert, die unter dem Label Ministry of Sound spielen.
Mehrere Persönlichkeiten aus dem Showbusiness haben bereits ihr Interesse an der Rennserie signalisiert und werden regelmäßig im Paddock anwesend sein. Leonardo DiCaprio und Sir Richard Branson beteiligen sich sogar direkt an der Meisterschaft: Der amerikanische Schauspieler hat sich mit dem monegassischen Fahrzeughersteller Venturi zusammengeschlossen, während der Virgin-Chef seinen eigenen Rennstall gegründet hat.
Für Michelin bietet sich damit ein ideales Umfeld, um seine Kernbot-schaften einem großen Publikum zu vermitteln. Ziel ist es, das Bewusstsein für Sicherheit und umweltschonendes Verhalten zu stärken und den Beitrag des Unternehmens zu einer besseren Mobilität zu veranschaulichen.
Real und virtuell: die zwei Seiten der Formel E
Eine der markantesten Neuheiten der FIA-Rennserie ist die Art und Weise, wie das Publikum an der spannenden Rennsportatmosphäre teilhaben kann. Dank neuester Technologien können die Zuschauer virtuell und in Echtzeit das Rennen selbst mit bestreiten – in einem Videospiel mit neuesten GPS-Technologien.
Diese virtuellen Instrumente ermöglichen es den Zuschauern, mit der Formel E intensiver zu interagieren als mit allen anderen Motorsport-disziplinen. Dies kommt vor allem jüngeren Zuschauern entgegen. Damit bietet sich eine zusätzliche Möglichkeit, Themen aus Verkehrssicherheit und Umweltschutz spielerisch aufzugreifen – ein wesentliches Anliegen von Michelin, der Formula E Holdings und der FIA.
Junges Publikum
Mit Auftritten in den Stadtzentren und mit interaktiver Unterhaltung zielt die Formel E auf ein breites und junges Publikum ab. Besonders richtet sie sich auch an Zuschauer zwischen 18 und 30 Jahren. Alle Partner der Rennserie erhalten damit eine einzigartige Gelegenheit, ihr Know-how neuen Zielgruppen nahezubringen – einer Altersgruppe, die sich gerade die Welt des Automobils erschließt. So will Michelin die Chance nutzen, dieser Zielgruppe zu vermitteln, welch wichtige Bedeutung den Reifen für eine nachhaltige Mobilität zukommt. Das Unternehmen will überdies demonstrieren, wie Reifen in Sachen Sicherheit, Performance und Energie-effizienz ständig verbessert werden. Für Verbrennungsmotoren ergeben sich dadurch deutliche Kraftstoffeinsparungen, für Elektromotoren eine höhere Reichweite.
Neuer Startpunkt
Für die erste Saison der Formel E steht allen Teilnehmern der gleiche Monoposto-Bolide zur Verfügung: der Spark-Renault SRT 01_E. Dies erleichtert den Start der neuen Rennserie unter bestmöglichen Bedingungen. Denn der Einsatz nur eines Fahrzeugtyps ermöglicht es, eine komplett neue Disziplin von Grund auf zu entwickeln. Zudem soll die neue Rennserie zu Innovationen in der Elektromobilität anregen. Von der zweiten Saison an können die Teilnehmer dann ihre eigenen Lösungen zum Elektroantrieb mit einbringen. So ist für die zweite Rennsaison bereits jetzt ein kabelloses Induktionsladesystem vorgesehen. Weitere neue Technologien wie die Brennstoffzelle könnten dann ebenfalls eingesetzt werden. Die ausgewählten Teams gehen bereits heute Technologiepartnerschaften mit Herstellern, Forschungseinrichtungen und Universitäten ein, um innovative Lösungen zu entwickeln.
Der mutige neue Ansatz der Formel E entspricht dem Innovationsgeist von Michelin. Für den Reifenhersteller verbindet sich das Engagement in dieser Serie ideal mit den Aktivitäten in anderen Motorsportdisziplinen – ob im Rallyesport (FIA WRC), im Langstreckenbereich (FIA WEC) oder in den verschiedenen anderen Meisterschaften, in denen Michelin bereits zahlreiche Siege und Titel errungen hat.