Niederquerschnittsreifen
Der Reifenquerschnitt beschreibt das Verhältnis von Flankenhöhe zu Laufflächenbreite. Der in den 20er Jahren übliche Ballonreifen mit einem Höhe-Breite-Verhältnis von fast 1:1 ist längst dem Niederquerschnittsreifen (bis zu 0,15:1) gewichen.
Von Niederquerschnittsreifen wurde gesprochen, wenn die Flankenhöhe weniger als 80 % der Reifenbreite hatte. Diese Definition wurde allerdings in der 70er Jahren geprägt, und seitdem hat sich viel in der Automobilbranche geändert. So ist ein Reifen der Größe 205/55R16 heutzutage der üblichste Reifen bei Mittelklassewagen und wird kaum noch als "Niederquerschnitt" angesehen.
Es gibt keine offizielle Defintion für Niederquerschnittsreifen. Man kann sagen, dass - je nach Reifenbreite - Niederquerschnittsreifen Reifen der Serie 50 bis 55 und weniger sind. Häufig haben diese Reifen eine Felgenschutzleiste.