Rollwiderstand

Der Rollwiderstand ist die Kraft, die entsteht, wenn der Reifen in Bewegung gebracht wird. Um vorwärts zu kommen, müssen grundsätzlich Widerstände überwunden werden. Je geringer der Rollwiderstand ist, desto weniger Energie muss ein Fahrzeug aufbringen. Das bedeutet, dass ein geringer Widerstand unmittelbar mit geringeren Spritkosten zusammenhängt. Neben dem Rollwiderstand gibt es noch den Luftwiderstand, innere Reibungskräfte und die Trägheitskraft.

Dadurch, dass Reifen nicht nur aus dem Metallgürtel bestehen, dessen Rollwiderstand beinahe Null wäre, sondern für den Fahrkomfort und Bremsen mit Gummi ausgestattet ist, verbrauchen sie mehr Energie und somit auch Sprit. Durch die Verformung und Stauchung der elastischen Gummioberfläche kommt es zu einer Biegung der Reifen, die Energie verbraucht und zu Wärmeverlusten führt.

Achten Sie daher auch darauf, dass genug Druck in den Reifen vorhanden ist. Der Rollwiderstand ist geringer, wenn der Luftdruck optimal ist. Schon ein Bar zu wenig kann zu 5% mehr Spritverbraucht führen.

Aktuell arbeitet die Autoindustrie an neuen Reifen, die dem Rollwiderstand mit geringerem Energieverbrauch standhalten können. Neue Gummimischungen sollen den Energieverbrauch reduzieren. Denn das geht andernfalls nicht nur auf den Geldbeutel, sondern auch auf die Kosten der Umwelt. Vor allen Dingen in der Stadt ist es wichtig, auf diesen Aspekt zu achten, da durch das ständige Abbremsen und beschleunigen mehr Energie in Anspruch genommen werden muss. Auf der Autobahn wird weniger Sprit verbraucht, da der Rollwiderstand nicht immer wieder überwunden werden muss.

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ReifenDirekt.de - ein Angebot der Delticom AG 26.04.2018 15:44