Alles rund um die Autobatterie

Ohne die Autobatterie und Motorradbatterie läuft beim Motorstart bei modernen Fahrzeugen nichts. Kam früher die Initialkraft für den Start vom Kurbeln des Fahrers an einer einsteckbaren Kurbelstange, so hilft nun schon seit vielen Jahrzehnten die moderne Elektronik samt Akku. Doch leider führen Defekte an den Akkus auch heute immer noch die Pannenstatistiken an. Die vielen Verbraucher in den aktuellen Fahrzeugen wie die Klimaanlage, die Standheizung oder das Infotainment-System setzen dem Energiespeicher immer noch sehr zu. Spezielle Batterielösungen gibt es für Fahrzeuge mit Start-Stopp-System, die sind dann aber auf Grund ihrer größeren Kapazität oft teurer als konventionelle Stromspeicher. Normale Autobatterien kosten zwischen 60 und 350 Euro in Abhängigkeit von der Speicherkapazität, gemessen in Amperestunden (Ah) und dem Batterietyp (Bleiakkumulator, AGM-Batterie, EFB-Batterie oder GEL-Batterie). Es wird zwischen offenen Systemen, bei denen destilliertes Wasser nachgefüllt werden kann, und geschlossenen, sogenannten wartungsfreien Batteriesystemen unterschieden. Inzwischen geht der Trend am Batteriemarkt klar hin zum geschlossenen System.

Autobatterie

Arten von Auto-und Motorradbatterien

Wenn Sie eine neue Auto & Motorradbatterie kaufen wollen, dann stehen viele Autofahrer vor der Qual der Wahl, denn die Auswahl ist schier riesengroß und verwirrt viele Laien. Grundsätzlich setzen sich geschlossene, sogenannte wartungsfreie Batterien immer mehr durch gegen die früher üblichen, offenen und nachfüllbaren Systeme. Die generell übliche Handelsbezeichnung als Starterbatterie ist eigentlich so nicht ganz korrekt, denn im Grunde handelt es sich ja um einen Blei-Akkumulator, der immer wieder durch den Generator aufgeladen wird und von den Verbrauchern im Fahrzeug wieder teilweise entladen wird. Bei den Arten der Akkus unterschiedet man in:

  • Bleiakkumulatoren: sogenannte Nassbatterie; gebräuchlichste Form der Autobatterie; zu schwer für den Einbau ins Motorrad
  • AGM-Batterien: Leicht und deshalb auch für Motorräder geeignet. Statt schwerer Bleiplatten ist eine leichte, aufsaugende Glasfaserschicht verbaut. AGM steht für Absorbent Glass Mat.
  • EFB-Batterien: EFB steht für Enchanced Flooded Battery. Wird vorwiegend in Fahrzeugen mit Start-Stopp-Systemen eingesetzt. Als Speichermedium dient eine Art Geflecht aus Polyester.
  • GEL-Batterien: enthält gelierte Säure, wegen der starken Entladung besonders in sehr leistungsaufwändigen Systemen gefragt.
  • Lithium-Ionen-Akkus: Werden wegen ihrer hohen Energiedichte vor allem in Elektro- und Hybridfahrzeugen eingesetzt.

Kann nun eine Motorradbatterie wieder über den Akku eines Autos geladen werden? Grundsätzlich ja, wenn beide Batterien dieselbe Volt-Zahl, also dieselbe Batteriespannung, aufweisen.

In modernen Fahrzeugen haben Autobatterien meist auf Grund der vielen Verbraucher wie Klimaanlage, Sitzheizung, Navigationssystem und vieles mehr Schwerstarbeit zu verrichten. Da verwundert es nicht, dass es sehr viele verschiedene Autobatteriearten: 55ah, 60ah, 70ah, 44ah etc. gibt. Die Angabe der Amperestunden (Ah) bemisst die Speicherkapazität vom Akku. Genauer gesagt ist es die Menge an Strom, die bei einer konstanten Temperatur von 27 °C über 20 Stunden hinweg bis zu einer Spannung von 1,75 Volt pro Batteriezelle entnommen werden kann. Kleinwagen benötigen mit rund 36 Ah natürlich eine geringere Kapazität als Kompaktfahrzeuge (bis 50 Ah), Mittelklassewagen (bis 70 Ah) und Oberklasseautos (bis 120 Ah).

Einteilung der Batteriestärken

Für eine genaue Autobatterienbezeichnung dient meist die Stromstärke bzw. die Ladekapazität als ultimative Größe. Bei der Spannung liegen alle Stromspeicher bei 12 Volt und so muss die Kapazität als Unterscheidungsmerkmal herhalten. Diese elektrische Maßeinheit gibt an, wie viel Strom vom Akku aufgenommen werden kann. Wird also ein Akku über 20 Stunden lang konstant mit 5 Ampere aufgeladen und ist danach vollständig geladen, so ergibt sich eine Kapazität von fünf mal 20 Stunden, also von 100 Amperestunden (Ah). Genau diese Ladekapazität kann die Batterie dann auch wieder bis zur vollständigen Entladung abgeben. So können Sie die verschiedenen Autobatterienbezeichnungen unterscheiden.

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