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Wissenswertes rund um den Reifenwechsel

Die Bereifung eines Fahrzeug sollte stets an die Wetterbedingungen angepasst sein, um die maximale Sicherheit zu garantieren und das optimale Fahrverhalten (Bremsweg, Spritverbrauch) sicher zustellen. Aus diesem Grund sollten halbjährlich die Reifen zwischen Sommer- und Winterreifen gewechselt werden. Faustregel: Winterreifen von O bis O fahren, d.h. von Oktober bis Ostern.

Egal ob Sie den Radwechsel von einer Werkstatt oder selber zu Hause durchführen, hier finden Sie die wichtigsten Informationen rund um einen Reifenwechsel:

Reifenwechsel: Was muss beachtet werden?

Reifenmontage Komplettrad

Reifenmontage eines Komplettrads

© lisafx Istock

Jeder Autofahrer muss regelmäßig zum Reifenwechsel. Dabei werden die alten Reifen von der Felge geholt und man kann neue Reifen aufziehen. Das ist jedoch nur in einer Werkstatt möglich, weil dafür spezielle Geräte notwendig sind. Die nutzen auch unsere Montagepartner, die Ihnen gerne für einen Reifenwechsel zur Verfügung stehen. Anders ist das beim Radwechsel - den kann jeder selbst durchführen, wenn er denn möchte. Mit Wagenheber, Radkreuz und Drehmomentschlüssel sind Kompletträder schnell getauscht. Dafür sind folgende Schritte notwendig:

  1. Gang einlegen, Handbremse ziehen
  2. Radmuttern kreuzweise lockern
  3. Fahrzeug mit dem Wagenheber anheben
  4. Radmuttern komplett lösen
  5. Rad von der Achse nehmen und unter das Auto legen
  6. Neues Rad auf die Achse setzen
  7. Altes Rad unter dem Auto hervorziehen
  8. Fahrzeug absetzen
  9. Radmuttern kreuzweise festziehen

Bei Montieren der neuen Räder müssen immer die Reifen Laufrichtung und das richtige Anzugsdrehmoment beachtet werden (Drehmomentschlüssel benutzen!). Zudem sollten Sie die Räder durchtauschen (die vorderen beim nächsten Tausch hinten montieren und umgekehrt). An der nächsten Tankstelle checken Sie noch den Luftdruck und ziehen die Radmuttern gegebenenfalls nach. Fertig ist der Radwechsel!

Zustand der Reifen überprüfen

Ein Rad- bzw. Reifenwechsel kann auch verschiedenen Gründen von Nöten sein. Zum einen sind längst nicht alle Fahrer mit Ganzjahresreifen unterwegs und spätestens mit der Einführung der gesetzlichen Winterreifenpflicht fällt dann zweimal jährlich ein Reifenwechsel an. Vorher sollten Sie jedoch überprüfen, ob die Reifen noch die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 mm aufweisen. Wenn nicht, erhalten Sie auf ReifenDirekt.de innerhalb weniger Tage einen neuen Reifensatz. Das gilt auch für den Fall, dass Ihre Reifen zu alt sind. Die auf der Seitenflanke zu findende vierstellige DOT-Nummer gibt Kalenderwoche und -jahr der Herstellung an. Spätestens nach acht Jahren sollte ein Reifen entsorgt werden, selbst wenn er noch ausreichend Profil hat - die Gummimischung ist nicht für die Unendlichkeit gemacht.

Reifenwechsel Kosten

Wie viel kostet ein Reifenwechsel? ReifenDirekt und seine Partnershops in ganz Europa haben eine Vielzahl an Montagepartner. In Europa sind das insg. über 40.000 Partnerwerkstätte. Anhand dieser Datenbasis wurde ein Mittelwert für die veranschlagten Kosten für einen Reifenwechsel und einen Radwechsel gebildet:

  • Ø Kosten für einen Radwechsel: 1,50 € pro Rad
  • Ø Kosten für einen Reifenwechsel: 12,58 € pro Reifen

Bei einem Reifenwechsel sollte beachtet werden, dass von den Werkstätten häufig noch weitere Kosten wie z.B. Kosten für Wuchtmittel und Ventile berechnet. Den genauen Preis sollte man deshalb vor der Vergabe des Arbeitsauftrages mit der Werkstatt abklären.

Reifenmontage

Obwohl Kompletträder eine bequeme Angelegenheit sind, entscheiden sich viele Autofahrer noch immer für einen Reifenwechsel in einer Werkstatt, denn eine Reifenmontage ist wegen der dafür notwendigen technischen Geräte nicht selbst durchführbar. Die Experten haben nicht nur das passende Werkzeug, sondern wissen auch, dass man beispielsweise bei RunFlat- oder UHP-Reifen besonders aufpassen muss. Aber auch bei Kompletträdern ist nach einigen Jahren ein Austausch der Bereifung notwendig, wenn diese abgefahren ist - bei Reifenschäden sogar schon früher.

So funktioniert die Reifenmontage

Mithilfe einer Reifenmontiermaschine, die über Montagearm und Abdrückschaufel verfügt, kann ein Reifen demontiert und wieder auf die Felge gezogen werden. Dazu sind einige Schritte notwendig:

  1. Ventileinsatz lösen
  2. Luft aus dem Reifen lassen
  3. Reifenwulst herunterdrücken
  4. Felge mittig auf die Maschine setzen
  5. Auswuchtgewichte demontieren
  6. Montagearm auf Felgengröße anpassen
  7. Reifenwulste nach oben drehen
  8. neues Ventil einsetzen
Reifen aufziehen auf die Felge beim Reifenwechsel

Reifen aufziehen auf die Felge

© Kadmy FOTOLIA

Natürlich ist es wichtig, dass der neue Reifen für Felge und Fahrzeug zugelassen ist. Das lässt sich den Fahrzeugpapieren entnehmen. Der Reifen muss auf eventuell vorhandene Schäden und sein Alter überprüft werden. Zudem schreibt der Gesetzgeber eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vor. Doch schon bei 3 mm sollten Sie einen neuen Reifen kaufen - beispielsweise auf ReifenDirekt.de. Den können Sie dann zu einem unserer Montagepartner schicken lassen, damit dieser die Reifenmontage vornehmen kann.

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Die Preise gelten (wenn nicht anders erwähnt) pro Stück und inkl. MwSt. und Versandkosten innerhalb Deutschlands.

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