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Mit Wachs das Auto versiegeln

Bei der Autowäsche stehen in der Regel mehrere Programme zur Verfügung. Neben der Basiswäsche wird beispielsweise eine zusätzliche Behandlung mit Heißwachs angeboten. Lange Zeit galt dies als Krönung der Autopflege. Früher machte die Versiegelung mit Wachs auch durchaus Sinn, denn damals wurde der Lack durch die verschiedenen Witterungseinflüsse stumpf und farblos. Heute sind wir einen Schritt weiter, denn über dem eigentlichen Lack bringen die Autohersteller eine zweite Schicht als Schutz auf.

Eine regelmäßige Autowäsche ist zwar immer noch empfehlenswert, aber Heißwachs muss es nicht unbedingt sein. Einzige Ausnahme: Der Wagen soll - beispielsweise vor einem Verkauf - so richtig schön glänzen. Die Farben erscheinen kraftvoller. Heißwachs sorgt allerdings auch dafür, dass Schmutz nicht so schnell haften bleibt - er kann also die nächste Autowäsche hinauszögern. Im Sommer ist eine solche Versiegelung praktisch, weil sich Baumharz und Insektensekrete leichter entfernen lassen.

Grundsätzlich ist eine Behandlung des Lacks durch einen Profi einer Behandlung mit Heißwachs im Rahmen einer Autowäsche in der Waschanlage vorzuziehen. Er reinigt die Oberfläche in mehreren Schritten gründlich, bringt dann die Versiegelung auf und poliert das Auto am Ende. Das hat seinen Preis, hält aber auch etwa zwei Jahre. In der Waschanlage werden hingegen lediglich Wachspartikel aufgesprüht, die nur kurzzeitig schützen. Wurde das Fahrzeug zuvor allerdings nur unzureichend gereinigt, ist der optische Effekt nicht besonders sehenswert. Dann ist es eigentlich nur eine Trocknungshilfe, weil das Wasser abperlt - daher heißt dieser Service auch oft "Glanztrocknung".

Informationen zur Autoreinigung zusätzlich zur normalen Autowäsche:

Ist Kaltwachs besser für den Lack?

Waschanlagen bieten gegen Aufpreis ein Heißwachs-Programm zur Versiegelung des Lacks an. Das macht ihn schön glänzend und lässt das Wasser abperlen. Das Resultat: keine Wasserflecken nach der Autowäsche. Lange hält der Effekt allerdings nicht an - eine Woche später hat sich die Schicht bereits wieder abgenutzt und bei der nächsten Autowäsche muss wieder das teure Heißwachs aufgetragen werden.

Doch es gibt eine günstigere Alternative, bei der allerdings Handarbeit notwendig ist: das Versiegeln mit einem wasserabweisenden Kaltwachs. Er ist im Fachhandel für wenige Euro erhältlich und wird mit einem Mikrofasertuch auf den Lack aufgetragen. abgesehen vom Preis hat diese Methode einen weiteren Vorteil gegenüber der Behandlung mit Heißwachs: Sie übersteht bis zu acht Autowäschen. Wesentlich teurer, aber monatelang haltbar, ist eine Nanoversiegelung.

Es gibt Waschstraßen, die spezielles Naturwachs auf den Lack sprühen, das zudem nicht auf Scheiben haftet und dort keinen Schmierfilm hinterlässt. Überschüssiges Wachs wird einfach abgespült - fertig. Wenn der Lack des Autos allerdings schon stumpf ist, was bei älteren Fahrzeugen durchaus der Fall sein kann, empfiehlt sich Polieren statt Wachsen. Danach glänzt der Lack wieder.

Fußmatten Reinigung

Nach einer Fahrt durch die Waschstraße glänzt der Wagen von außen wieder, doch innen ist Handarbeit angesagt. Vor allem die Fußmatten werden arg in Mitleidenschaft gezogen - mit einer Katzenwäsche ist es da nicht getan. Wie aufwendig die Fußmatten Reinigung ist, hängt vom Material ab. Gummimatten werden einfach herausgenommen und abgewischt. Bei Fußmatten aus Velours oder anderen Stoffen ist es damit nicht getan. Wer diese gründlich von Schmutz befreien will, hat zwei Möglichkeiten:

  • Hochdruckreiniger
  • Waschmaschine

Wenn Ihnen bei der Autowäsche ein Hochdruckreiniger zur Verfügung steht, klopfen Sie die Fußmatte zunächst aus und spülen Sie diese anschließend mit dem Strahler beidseitig ab. Ein vorheriges Shampoonieren ist möglich, aber nicht unbedingt notwendig. Das Wasser wird dann so gut wie es geht aus den Fußmatten geschlagen, bevor diese (auf eine Plastikfolie) in den Kofferraum gelegt werden. Daheim können sie dann in der Sonne trocknen.

Eine Alternative zum Hochdruckreiniger ist die Waschmaschine. In den meisten Fällen sind Fußmatten so biegsam, dass sie in die Maschine gesteckt werden können. Bei maximal 40 Grad mit Waschmittel und Weichspüler gereinigt sehen sie danach aus wie neu.

Felgenreiniger - die richtige Anwendung

Die Reinigung der Felgen sollte zu jeder Autowäsche gehören, zumal sie das Einbrennen von Bremsstaub verhindert. Vor allem verschmutzte Alufelgen machen das Fahrzeug zudem unansehnlich. Neben Bremsstaub setzt vor allem Streusalz im Winter den Rädern zu. Wenn der Hochdruckreiniger Verschmutzungen nicht komplett entfernt, hilft ein spezieller Felgenreiniger. Hochglanzpolierte und Chromfelgen sollten nicht mit Felgenreiniger geputzt werden, da dieser die empfindliche Oberfläche angreifen kann.

Es gibt zwar auch einige Hausmittel wie Zahnpasta, Putzstein oder Backofenspray als Alternative zum Felgenreiniger - dieser enthält jedoch zusätzlich einen Korrosionsschutz, der die Räder vor Rost bewahrt. Er wird einfach aufgeprüht und hartnäckiger Schmutz gegebenenfalls mit einem Pinsel oder einer Bürste gelöst. Gute Felgenreiniger zeichnen sich allerdings dadurch aus, dass die Räder nach der Einwirkzeit einfach mit Wasser abgespritzt werden und anschließend wie neu aussehen.

Fazit

Man kann aus der Autopflege eine Wissenschaft machen und jede Woche mehrere Stunden damit verbringen, das Fahrzeug außen und innen auf Hochglanz zu bringen. Notwendig ist das allerdings nicht. Im Alltag genügt eine monatliche Basiswäsche. Bei stärkeren Verschmutzungen werden Fußmatten und Felgen per Hand gereinigt. Bei der Unterboden- und Motorwäsche sollten Sie den Profi ranlassen, um Schäden an der Elektronik zu verhindern. Bei einer Lackversiegelung, die über mehrere Wochen vor Schmutz und Kalkflecken schützt, ist Kaltwachs Heißwachs vorzuziehen. Mit diesen Tipps haben Sie mehr von der nächsten Autowäsche.

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