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Bremsflüssigkeit

Die Bremsflüssigkeit kommt bei hydraulischen Bremsanlagen zum Einsatz. Es handelt sich hierbei um ein Gemisch, dass sich aus Zusätzen sowie Polyalkylenglykolether zusammensetzt. Die enthaltenden Stoffe sind teilweise giftig und haben eine ätzende Wirkung. Die Bremsflüssigkeit ist notwendig, damit zwischen dem Bremspedal und dem Bremszylinder die Druckübertragung stattfinden kann. Dies ist jedoch nur notwendig, wenn es sich um hydraulische Bremsanlagen handelt. Die Bremsflüssigkeit hat einen besonders hohen Siedepunkt. Das ist notwendig, damit es nicht zu Dampflasen kommt, wenn die Belastung der Bremse besonders hoch ist. Der Siedepunkt liegt daher bei 290°C.

Die Bremsflüssigkeit sollte regelmäßig kontrolliert und auch ausgetauscht werden. Grund dafür ist, dass diese hygroskopisch ist. Das heißt, die Bremsflüssigkeit zieht Wasser an. Sobald sie jedoch mit Wasser angereichert ist, sinkt der Siedepunkt. Dadurch steigt die Gefahr für die Bildung von Blasen. Blasen in der Bremsflüssigkeit haben jedoch den Nachteil, dass sie den Aufbau des Bremsdruck reduzieren können. Das Auto wird nicht mehr korrekt gebremst und die Gefahr für einen Unfall erhöht sich. Ob Bremsflüssigkeit Wasser gezogen hat, lässt sich über spezielle Messgeräte herausfinden. Daher ist es wichtig, hier eine regelmäßige Kontrolle durchzuführen. Spätestens nach zwei Jahren ist ein kompletter Austausch der Bremsflüssigkeit zu empfehlen, um die volle Funktionsfähigkeit beibehalten zu können.

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